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Die Wirtschaft aktiv internationaler machen und für Fachkräfte sorgen

Das Programm „Mentoring für MigrantInnen” startet wieder. Es unterstützt Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Noch bis Ende November können sich Mentoren und Mentees für die nächste Runde im kommenden Jahr bewerben.

Ehsan Ajdari (l., Mentor) und Gerhard Gamper (Mentee) bildeten heuer ein Mentoring-Paar. Ajdari war vor Jahren selbst einmal Mentee und konnte jetzt seine Erfahrungen und sein Netzwerk mit Gamper teilen.
© wkw/ajdari Ehsan Ajdari (l., Mentor) und Gerhard Gamper (Mentee) bildeten heuer ein Mentoring-Paar. Ajdari war vor Jahren selbst einmal Mentee und konnte jetzt seine Erfahrungen und sein Netzwerk mit Gamper teilen.

Trotz hoher Qualifikation fällt es Menschen mit Migrationshintergrund häufig schwer, am österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Netzwerke und informelle Kenntnisse des heimischen Arbeitsmarkts fehlen. Dies bestätigt einmal mehr die OECD bei der Präsentation des Migration Outlooks 2020. „Mentoring für MigrantInnen”, das Erfolgsprogramm der Wirtschaftskammern Österreichs in Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds und dem Arbeitsmarktservice, ist daher wichtiger denn je.

Beitrag für mehr Fachkräfte und für die Exportwirtschaft

Dabei unterstützen Mentoren aus der Wirtschaft qualifizierte Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in den österreichischen Arbeitsmarkt. Gemeinsam wird am Aufbau des Netzwerks, der Anerkennung von Qualifikationen oder am Bewerbungsprozess gearbeitet und so eine nachhaltige Arbeitsmarkteingliederung ermöglicht.Das ist ein wichtiger Beitrag gegen den Fachkräftemangel und zur Internationalisierung der Wirtschaft. Denn die Zuwanderer weisen meist eine sehr hohe Ausbildung auf und können durch ihre Kenntnisse über ihr Herkunftsland wichtige Brückenbauer für die Exportwirtschaft sein. Die positiven Zahlen machen den

Erfolg des Programms 

  • 86 Prozent der Mentoren sind überzeugt, dass die spezifischen Kenntnisse der Mentees von heimischen Unternehmen bei der Ausweitung ihrer Auslandsaktivitäten genutzt werden können.
  • Vier von fünf der Mentoren sind davon überzeugt, persönlich Vorteile aus der Mentoringpartnerschaft gezogen zu haben. Unter anderem durch den Ausbau der interkulturellen Kompetenzen, durch die Erweiterung ihres internationalen Netzwerks oder die Anwendung von Coaching-Skills.
  • 89 Prozent der Mentees des letzten Durchgangs „Mentoring für MigrantInnen” in Wien und Niederösterreich waren Akademiker.


Achtung!

2021 mit dabei sein

Im Jänner 2021 startet der nächste Durchgang. Bewerbungen dafür sind bis 30. November möglich: E mentoring@wko.at

Nähere Informationen zum Programm sowie zu den Teilnahmevoraussetzungen unter wko.at/mentoring


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