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Die Ottakringer Farben-Profis

Die Malerwerkstatt Kettner-Gössler bringt seit 100 Jahren Bunt in das Alltags-Grau der Stadt.

Im Malereibetrieb Kettner-Gössler packen drei Generationen mit an (v.l.): Seniorchef Peter Gössler, Geschäftsführerin Eva Kettner-Gössler und Sohn Yannick Kettner, der regelmäßig mithilft, auch wenn er sich die berufliche Zukunft noch offen lassen möchte.
© wkw/spitaler Im Malereibetrieb Kettner-Gössler packen drei Generationen mit an (v.l.): Seniorchef Peter Gössler, Geschäftsführerin Eva Kettner-Gössler und Sohn Yannick Kettner, der regelmäßig mithilft, auch wenn er sich die berufliche Zukunft noch offen lassen möchte.

Wenn ein Handwerksbetrieb über Generationen erfolgreich ist, dann muss das Fundament stimmen. In der Malerwerkstatt Kettner-Gössler sind es Kontinuität und der familiäre Zusammenhalt, auf der seit 100 Jahren Firmenerfolg und Firmenphilosophie beruhen. „Dass wir ein Familienbetrieb mit so langer Tradition sind, wird von den Kunden sehr geschätzt”, sagt Eva Kettner-Gössler, die den Malerbetrieb seit 21 Jahren führt. Unterstützt wird sie von ihrem Vater Peter Gössler und ihrem Sohn Yannick Kettner, der sich - neben seinem Studium - im Betrieb vor allem um das Marketing kümmert.

Die meisten Kunden kommen aus dem Bezirk

Gegründet wurde das Unternehmen vom Urgroßvater der heutigen Inhaberin, der sich 1919 als Schildermaler und Anstreicher in Neulerchenfeld selbstständig machte. Erst die dritte Generation, Peter Gössler, übersiedelte den Betrieb in den 1980er Jahren an den heutigen Standort in der Wilhelminenstraße. Kettner-Gössler sieht ihre Malerwerkstatt als Nahversorger in Ottakring. „Die meisten unserer rund 2000 Kunden sind hier aus der Gegend”, sagt sie. Private, Hausbesitzer und Hausverwaltungen nehmen die Dienste des traditionsreichen Handwerksunternehmens ebenso gerne in Anspruch wie Firmen und Baumeister. Dabei werden nicht nur Innenräume ausgemalt.

„Wir gestalten auch Fassaden, lackieren Fenster, Türen und Portale, entfernen unerwünschte Graffiti, beschichten Böden und Dächer, machen Rostschutz und sanieren Oberflächen nach Wasserschäden”
Eva Kettner-Gössler

Wieviel Fachwissen es dafür braucht, werde oft unterschätzt. „Wir nehmen nur gelernte Fachkräfte und schulen diese dann nach unseren Bedürfnissen”, sagt sie. Heuer gibt es auch wieder einen Lehrling im zehnköpfigen Team, das die Chefin als genau richtig dimensioniert empfindet - groß genug, um auch umfangreichere Aufträge zu erledigen, aber noch überschaubar und sehr flexibel. Wettbewerbsdruck, vor allem durch Konkurrenz aus Osteuropa, gebe es in ihrer Branche zwar schon. „Wir können mit Beratung und fachlicher Kompetenz punkten und nehmen uns viel Zeit für die Kunden. Und wir sind hier vor Ort”, sieht Kettner-Gössler das aber relativ gelassen.

Kulturwanderung mit Kunden als „Zuckerl” zum Jubiläum

Das 100-Jahr-Jubiläum wurde bei Kettner-Gössler schon im Mai gebührend gefeiert -unter anderem mit einer Kulturwanderung mit Kunden rund um den Wilhelminenberg, geleitet von der Firmenchefin persönlich, die auch ein Geschichte-Studium und eine Ausbildung als Fremdenführerin vorweisen kann. Die Verbindung ihrer beruflichen Interessen macht Kettner-Gössler definitiv Spaß. Daher wandert sie mit allen, die im Mai nicht dabei sein konnten, am 19. Oktober erneut rund um den „Hausberg” der Ottakringer.



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