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Die Online-Werbeabgabe trifft die Falschen

Die Abgabe auf Online-Werbung wird nicht von Internet-Giganten bezahlt, sondern von heimischen Unternehmen.

Was es für die Rückkehr ins Home-Office braucht: Die wichtigsten Tipps zur Grundausstattung, zu technischen Vorkehrungen sowie Sicherheitsmaßnahmen für die Arbeit zu Hause.
© K.unshu/Shutterstock Was es für die Rückkehr ins Home-Office braucht: Die wichtigsten Tipps zur Grundausstattung, zu technischen Vorkehrungen sowie Sicherheitsmaßnahmen für die Arbeit zu Hause.

In Österreich wird Werbung steuerlich bestraft, und zwar mit einer fünfprozentigen Abgabe, die zusätzlich zur Umsatzsteuer zu bezahlen ist. Seit vielen Jahren gilt sie bereits für Print-Werbung - und seit heuer auch für Online-Werbung. Die Politik begründete im vergangenen Jahr die Ausweitung auf Online-Werbung damit, dass große Internet-Konzerne wie Google oder Facebook so zur Kasse gebeten werden, denn für ihre in Österreich erwirtschafteten Gewinne zahlen sie wenig bis gar keine Steuern. Die Wirtschaftskammer Wien warnte schon damals, dass dieser Schuss nach hinten losgehen wird, weil die Internet-Giganten die neue Abgabe den Auftraggebern, also den österreichischen Unternehmen, direkt weiterverrechnet werden. Zu einer fairen Besteuerung der US-dominierten Internet-Industrie käme man dadurch nicht, sondern nur zu einer weiteren Verteuerung von Werbung in Österreich.

Umgehende Abschaffung der nicht treffsicheren Werbeabgabe

Eben das ist nun, rund ein dreiviertel Jahr nach der Einführung, Schwarz auf Weiß bestätigt. Die Wirtschaftskammer Wien fordert daher erneut, die umgehende Abschaffung der nicht treffsicheren Werbeabgabe - sowohl jene auf Online-Werbung wie auch jene auf Print-Werbung. Zudem muss in Zusammenarbeit mit anderen EU-Staaten sichergestellt werden, dass die Internet-Giganten in Europa die Steuern auf ihre Gewinne dort zahlen, wo sie erwirtschaftet werden - wie dies auch die heimischen Unternehmen tun. Die Digitalsteuer schafft in der derzeitigen Form jedenfalls keine Steuergerechtigkeit, sondern trifft die Falschen. Auch die Abgabe auf Print-Werbung muss endlich abgeschafft werden, fordert die WK Wien. Denn wegen der massiven Corona-Wirtschaftskrise müssen die Unternehmen dabei unterstützt werden, neu durchzustarten. In dieser sensiblen Phase Werbung extra zu verteuern, ist daher kontraproduktiv.

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