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Die Förderung ist schon am Konto

Hilfe für Unternehmerin: Baustelle und Krankheit gefährdeten Existenz

wko im Bezirk
© wkw/Ferlin

„Wir sind jetzt seit mehr als 17 Jahren an diesem Standort und hatten immer genug Kunden und ein gutes Auskommen. Plötzlich war alles anders”, sagt Petra Piringer, die den Würstelstand auf der Brunnerstraße im 23. Bezirk führt. Ihre Kunden kommen großteils aus dem Industriegebiet und schätzen das kulinarische Angebot, den kleinen, mit viel Grün beschatteten Gastgarten und - die gut 15 Parkplätze direkt vor dem Betrieb. Die sechsmonatige Baustelle direkt vor ihrem Würstelstand wurde Piringer zwar angekündigt, allerdings wurde ihr auch zugesagt, dass die Ein- und Ausfahrt zur Parkmöglichkeit erhalten bleibt. Leider ein Irrtum, wie sich herausstellte. Die Kunden blieben weg und der Würstelstand verzeichnete einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent. Dazu kam noch eine plötzliche Krankheit, die einen Spitalsaufenthalt der Chefin nötig machte.

„Ich bin den ganzen Tag hier im Einsatz, meine Eltern helfen mit und dann habe ich noch Aushilfen. Die Fixkosten lassen sich nicht von heute auf morgen senken”
Petra Piringer

Bekam Förderung rasch zugesagt

WK Wien-Mitarbeiter Günther Ferlin und der WK Wien-Bezirksobmann für Liesing, Matthias Schiffer, besuchten den Würstelstand und informierten Piringer, welche Möglichkeiten es zur Überbrückung der schwierigen Zeit gibt. Über den Existenzsicherungsfonds der WK Wien suchte die Unternehmerin um finanzielle Unterstützung an, die unter bestimmten Voraussetzungen geleistet wird, etwa, wenn eine Baustelle länger als vier Monate die Umsätze belastet. Piringer reichte die nötigen Unterlagen ein und bekam die Förderung rasch zugesagt. Mittlerweile ist die Baustelle Geschichte, das Sommerloch fast vorbei und der wunderschöne, ungewöhnliche Würstelstand wartet auf die Rückkehr der Gäste. „Jetzt im Herbst wird alles wieder besser”, ist sich Piringer sicher.

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