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Der Meistertitel als höchste Stufe der Handwerkskunst

Der Meisterbrief ist seit Jahrhunderten das Top-Qualitätssiegel im Handwerk - und heute so anerkannt wie eh und je.

Goldschmiedemeisterin Marlene Pletz
© Marie Bleyer Goldschmiedemeisterin Marlene Pletz

Kreationen zum Leben erwecken und dem Handwerk die moderne und dennoch traditionsreiche Bühne geben zu können, die es verdient hat - das ist das Ziel von Goldschmiedemeisterin Marlene Pletz. Die gebürtige Deutsche, die ihre Liebe zum Schmuckmachen im Zuge einer Weltreise in Australien entdeckt hat, führt einen Meisterbetrieb im 7. Bezirk.

„Das Ansehen des Meisters wird weiter steigen.”
Patrick Sitter, Maler- und Bodenlegermeister

Meisterausbildung vermittelte viel Know-how und Selbstverstrauen

Die Meisterprüfung absolvierte Pletz 2019. Zuvor schon hatte sie, nach der Goldschmiedelehre, ihr Label „Rosa Marlene” gegründet und einige Jahre als Schmuckkünstlerin gearbeitet. „Die Möglichkeiten meines Schaffens waren aber recht bald erschöpft”, sagt sie. Der Meisterkurs sei dann ein logischer Schritt in ihrer Weiterentwicklung gewesen. „Die neu gewonnenen Fähigkeiten waren faszinierend”, schwärmt sie von der Ausbildung, die ihr „Selbstvertrauen, Mut und das tiefe Wissen und Know-how, das es für meisterliche Leistungen braucht”, vermittelt habe. Den Meistertitel trägt Pletz nun mit Stolz - „auch weil es kein leichtes Unterfangen war”, wie sie betont. Im Goldschmiede-Handwerk geht sie auf, schwärmt vom „fast freundschaftlichen Miteinander”, wenn sie gemeinsam mit den Kunden Ideen in tragbare Schmuckstücke umsetzt - „stets ein toller und spannender Prozess”

„Der Meister hat Gewicht”

Gleich zwei Meistertitel trägt Patrick Sitter: Er ist Malermeister und Bodenlegermeister. Seit 2018 führt Sitter einen Betrieb in Favoriten mit vier Mitarbeitern. Bewusst hat er die Bezeichnung „Meisterbetrieb” zum Teil des Firmennamens gemacht - weil es im Außenauftritt wirkt, wie er sagt: „Der Meister hat Gewicht.” Für ihn habe sich dieser Weg schon während der Maler-Lehre abgezeichnet. „Ich habe sofort Spaß an dem Handwerk gefunden und gewusst, dass ich dabei bleiben werde”, sagt er. Bald stellte ihm sein damaliger Chef die spätere Übernahme der Firma in Aussicht - was Sitter 2018 auch tat. Zuvor absolvierte er noch das zweijährige Kolleg für Farbe und Gestaltung an der Meisterschule für das Malerhandwerk in Baden, anschließend die Meisterprüfung. 2020 folgte dann die Bodenleger-Meisterprüfung, „ein logischer Schritt, um den Kunden ein gestalterisches Gesamtkonzept anbieten zu können”. Die Meisterausbildung bezeichnet Sitter als „wichtige und interessante Zeit der sehr intensiven und praxisnahen Wissensvermittlung”. Der Meistertitel sei ein Qualitätszeichen und mehr als zeitgemäß. „Ich bin sicher, dass sein Ansehen in Zukunft eher noch zulegen wird”, glaubt der junge Unternehmer.

Ein Synonym für Fachkompetenz

Von A wie Augenoptiker bis Z wie Zahntechniker - im Handwerk ist die Meisterprüfung die höchste Stufe der beruflichen Qualifikation und Voraussetzung für die Gründung eines Betriebs. Die Ausbildung ist gefragt, 2021 wurden österreichweit mehr als 2000 Meisterprüfungszeugnisse in 71 verschiedenen Handwerken ausgestellt. Seit 2020 können Meister ihren Titel auch amtlich eintragen lassen und beim Namen führen - ein wichtiger Schritt, um die Qualifikation stärker sichtbar zu machen.

Meister
© wkw

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