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Denken und handeln wie ein Computer

Wie gehen Computer beim Sortieren von Zahlen vor? Das bisher größte, von Menschen gebildete Sortiernetzwerk stellte das vorigen Donnerstag in Wien nach. Initiiert wurde dieser Weltrekord von der TU Wien. Ausführende waren Schüler, die dabei anschauliche Informatik lernten.

Computer
© VCLA der TU Wien Schüler stellten vor dem Ernst-Happel-Stadion einen Sortieralgorithmus nach – in einem mehr als 2500 Knoten umfassenden Sortiernetzwerk.

 

70 Jugendliche und 1000 Quadratmeter Fläche brauchte es für den Weltrekord, der am 19. September von dem Ernst-Happel-Stadion in der Leopoldstadt aufgestellt wurde. Schüler der Sir-Karl-Popper-Schule und der Internationalen Schule Klosterneuburg bildeten dort das größte menschliche Sortiernetzwerk mit je 50 Ein- und Ausgangsknoten und dazwischen 2450 Sortierknoten. Das Projekt war von der Technischen Universität Wien initiiert worden.

„Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte – insbesondere im Bereich MINT sind diese dringend gesucht“
Walter Ruck

Ein Sortiernetzwerk ist ein Rechenvorgang, mit dem Computer Elemente einer Liste in eine bestimmte Ordnung bringen. Diese Algorithmen, die in Rechnern rasend schnell ablaufen, sind wichtig, um die Zeiten zu verringern, in denen Prozesse ablaufen, und diese zu optimieren. 

Links oder rechts? Die Größe der Zahl ist beim Sortieren entscheidend.
© Nadja Meister Links oder rechts? Die Größe der Zahl ist beim Sortieren entscheidend.

Bei dem Weltrekordversuch, der für die Schüler Teil ihres Informatikunterrichts war, stellten sie ein solches Sortiernetzwerk nach und veranschaulichten einen Sortiervorgang. Dafür wurden die Schüler mit Tafeln von 1 bis 50 ausgerüstet, die die Zahlen von 1 bis 50 zeigten. Diese galt es, von der kleinsten bis zur größten Zahl zu reihen, indem sich die Schüler von ihrem jeweiligen Ausgangsknotenpunkten über die mehr als 2400 Sortierknoten bewegten. An jedem davon trafen zwei zusammen und verglichen ihre Zahlen: die höhere bewegte sich nach links, die niedrigere nach rechts. Nach weniger als vier Minuten kamen alle Schüler mit ihren Zahlentafeln an den Endknoten an – sortiert von 1 bis 50.

Abstraktes Konzept erlebbar machen

Stefan Szeider, Professor für Algorithmen an der TU Wien und Initiator der Aktivität, wies auf die praktische Bedeutung von Sortiernetzwerke hin: „Sie bilden einen wichtigen Grundbaustein der Informatik und stecken in vielen Computersystemen. Mit dieser Aktion wird  dieses abstrakte Konzept für Schülerinnen und Schüler hautnah erlebbar.

Die Wirtschaftskammer Wien unterstützte den Weltrekordversuch. Der Weltrekord erkläre den Jugendlichen praxisnah und spielerisch das Thema Algorithmen und wecke so Interesse für Digitalisierung und Technik. 

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