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Das war der 18. Informationstag

Werte wie beispielsweise Gerechtigkeit, Vertrauen oder Respekt sind sehr individuell und Wegweiser auf unserem Lebensweg. Sie sind wichtig, denn sie geben uns Orientierung und Hilfestellung, um unsere Zeit und Energie sinnvoll einzusetzen. Aber wie bedeutsam sind Werte wirklich und warum erfahren sie gerade heute eine Renaissance? Diese und andere Fragen stellten sich die Wiener Versicherungsmakler im Rahmen ihres 18. Informationstages, der unter dem Motto „Renaissance der Werte“ im Wiener Palais Ferstel stattfand.

18. Informationstag der Wiener Versicherungsmakler
© Katharina Schiffl

Wertvolle Antworten gaben die beiden Referenten Dr. Auma Obama und Moritz Freiherr Knigge. Dort wo Menschen andere Menschen treffen, gibt es immer die Chance auf eine wertschätzende Begegnung war die Botschaft des Abends.Rund 400 Gäste, darunter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten am 19. Februar 2020 der Einladung ins Palais Ferstel, um das Motto des 18. Informationstags der Wiener Versicherungsmakler – „ Renaissance der Werte“ – aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Denn Ehrlichkeit, Freiheit, Toleranz oder Sicherheit sind zentrale Werte, die jeder Mensch unterschiedlich gewichtet und wertschätzt. Was Wert hat, bestimmt also jeder für sich selbst. Und obwohl Werte und Traditionen uns Orientierung für die Zukunft geben, setzen sich die meisten von uns nur selten mit den eigenen Wertvorstellungen auseinander.

„Im Namen aller Wiener Versicherungsmakler danke ich unseren Partnern, ohne deren wertvolle Unterstützung die Umsetzung dieser großartigen Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Ich bin stolz auf den Wert, den dieser Tag innerhalb und außerhalb der Branche erlangt hat“
Helmut Mojescick

Was man wertschätzt, schützt man auch

„Werte werden in erster Linie kulturell geprägt und vom Elternhaus sowie der Gesellschaft, in der wir leben, vermittelt. Ob bewusst oder unbewusst, wir alle leben nach gewissen Wertvorstellungen und können uns diesen nicht entziehen. War jedoch die Wertebildung vor einigen Jahrzehnten noch starr und besonders gruppenorientiert, ist sie heute sehr individuell. Während die „Alten“ sich oft dem Wandel verweigern und an Traditionen unbedingt festhalten wollen, sieht die jüngere Generation in dem Bruch mit Traditionen eine Chance auf Weiterentwicklung und Selbstbestimmung. Als Vermittler müssen wir deshalb ständig mit der Zeit gehen, die „alten“, uns wichtigen Werte in der neuen Welt leben und Bewusstsein dafür schaffen. Wir sind dann erfolgreich, wenn wir wissen, was unsere Kunden wertschätzen. Denn was man wertschätzt, schützt man auch“, betonte Helmut Mojescick, Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler in seiner Begrüßungsrede.

Gemeinsam können wir es schaffen

Dr. Auma Obama, Soziologin, Autorin, die Schwester vom ehemaligen US-Präsidenten Obama sprach in ihrem Vortrag über die Verantwortung in der globalen Gesellschaft. Als Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Auma Obama Foundation Sauti Kuu vermittelt sie Kindern in Afrika Werte um ihnen damit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. „Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund können und sollen miteinander reden, sich gegenseitig bereichern und ergänzen. Im Moment kümmern sich die meisten in erster Linie um ihre eigenen Interessen, dadurch ist die Verteilung nicht fair. Das ist ein Teufelskreis, denn jeder muss ein wenig abgeben, damit sich nachhaltig etwas ändert. Der größte Wert des Menschseins bedeutet, die Freiheit zu haben, sich so zu verhalten, dass unser aller Wirken für eine bessere Welt nicht umsonst ist. Gemeinsam können wir es schaffen!“, appellierte Dr. Auma Obama an das Publikum.

Anleitung zum Unhöflichsein

Eine unterhaltsame Anleitung zum Unhöflichsein gab der Autor und Unternehmer Moritz Freiherr Knigge. Wie schon sein berühmter Vorfahre Adolph Freiherr Knigge, setzt auch er sich für ein menschliches Miteinander in Wirtschaft und Gesellschaft ein. „Man kommt ohne Handkuss gut durchs Leben – ohne offene Arme nicht. Für wertschätzende Menschen steht daher der Mensch im Mittelpunkt. Und zwar im Alltag und nicht auf dem Papier. Allerdings muss man die Menschen schon ein wenig mögen, wenn man mit ihnen umgehen will“, schilderte Knigge dem aufmerksamen Publikum. „Wertschätzung ist Wertschöpfung und ein unterschätzter Erfolgsfaktor. Wertschätzung bringt 25% mehr Umsatz. Denn wer sich gewertschätzt fühlt, macht nicht krank und kündigt nicht innerlich. Wer sich und andere wertschätzt, kann sich also glücklich schätzen. Sie fragen sich, wie das geht? In dem wir Wertschätzung zum Leben erwecken, statt sie von anderen einzufordern. Wenn wir da anfangen, wo wir auch was ändern können – bei uns selbst“, verdeutlichte Moritz Freiherr Knigge in seinem Vortrag.

Hammurabi Preis

Nach bewährter Tradition wurde an diesem Abend auch die begehrte Auszeichnung der Branche, der Hammurabi Preis, der seit 2002 in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien, jedes Jahr vergeben wird, verliehen. Über die Siegerstatue aus Bronze, die von Fachgruppenobmann-Stv. Mag. Wilhelm Hemerka übergeben wurde, freute sich heuer Dr. Matthias Mayer, BSc. Der Wiener erhält für seine Einreichung „Die Zinsschranke“ zusätzlich 2.000 Euro Preisgeld. Zinsaufwendungen und -erträgen kommt in der Versicherungsbranche eine maßgebliche Bedeutung zu. Deshalb ist die sogenannte „Zinsschranke“, deren Einführung in Österreich aufgrund unionsrechtlicher Verpflichtungen bevorsteht, insbesondere für den Versicherungssektor von besonderer Relevanz. Die Einreichungen von Florian Spitzer, PhD (Auswirkungen einer Krankenversicherung und freier Arztwahl auf Überbehandlung in einem Markt für medizinische Dienstleistungen) und Mag. Dr. Georg Jeremias (Die Deckungsablehunung des Versicherers nach §12 VersVG) wurden mit je 1.000 Euro prämiert. Erstmals wurden drei weitere Einreichungen von den Juroren mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Diese Arbeiten bieten nicht nur eine wissenschaftliche Analyse, sie sind auf Grund ihres innovativen Zugangs zum jeweiligen Thema auch besonders relevant für die Arbeitspraxis von Versicherungsvermittlern und Beratern in Versicherungsangelegenheiten. In ihrer Arbeit „Die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) beleuchtet Sandra Annerer, MA den Paradigmenwechsel in der österreichischen Versicherungsbranche. Digitale Tools und Technologien als Mittel der Kundenkommunikation deutscher Versicherer hinterfragt Hannah Mollemeier, MSc in ihrer Einreichung „Auf dem Weg in eine digitale Zukunft?“. Mag. Lukas Rendl, LL.M. MBA untersucht in seiner Arbeit „Die Auswirkungen von Automatisierung auf die Schadenerledigung eines Schaden Unfallversicherungsunternehmens“ die Einsatzmöglichkeiten und Auswirkungen der Technologien, die als Effizienzhebel gelten. Er zeigt auf, dass die „konservative“ Herangehensweise gute Gründe hat.

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