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Das Wiener Kunsthandwerk begeisterte bei der Langen Nacht der Museen

Eine ganz besondere Ausstellung bot in der Langen Nacht der Museen das Kunsthistorische Museum: In einer Schauwerkstatt präsentierten Wiener Kunsthandwerksbetriebe ihre faszinierende Arbeit. 

Wiener Kunsthandwerk bei der langen Nacht der Museen
© Florian Wieser Voller Erfolg für das Wiener Kunsthandwerk bei der Langen Nacht der Museen: In einer Schauwerkstatt im Kunsthistorischen Museum begeisterten zahlreiche Kunsthandwerksbetriebe mit ihrer faszinierenden Arbeit.
Es ist wichtig, den Wiener Kunsthandwerksbetrieben eine Möglichkeit zu geben, sich präsentieren zu können.
Maria Smodics-Neumann

Am 1. Oktober fand die lange Nacht der Museen statt und das Wiener Kunsthandwerk nahm die Aktion zum Anlass, der Öffentlichkeit die hohe handwerkliche Kunstfertigkeit näher zu bringen und anschaulich zu machen. Zahlreiche Kunsthandwerker ließen sich bei ihrer faszinierenden Arbeit im Bassano-Saal des Kunsthistorischen Museums über die Schulter blicken, tausende Besucher folgten dem Ruf. Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Handwerk und Gewerbe der Wirtschaftskammer Wien: „Im Kunsthandwerk kommen zwei faszinierende Bereiche zusammen, die Kunst und das Handwerk. Diese Verbindung schafft eine Melange aus Kreativität, Tradition und Innovation. Die Objekte erzählen Geschichten von Menschen, Traditionen und Kulturen, machen neugierig und überraschen. Ihre Fertigung in Schauwerkstätten mitzuerleben, ist eine besondere Gelegenheit. Die Kunsthandwerker beweisen damit einem breiten Publikum ihre Vielfalt, ihr Können und ihre Schaffenskraft.“ 

Silberschmiede, „Smellbox“ und Spinnrad

Heuer mit dabei waren das Forum Goldschmied, das diverse Gold- und Silberschmiedearbeiten und Bearbeitungstechniken zeigte, ebenso wie greenery Kunsthandwerk, wo neben Informationen zum Färben von Wolle mit einem mitgebrachten Spinnrad gezeigt wurde, wie man Wolle verspinnt – zahlreiche Besucher hatten großen Spaß, das Spinnen selbst ausprobieren zu können. Besonderes Publikumsinteresse erregte auch Yogesh Parfums: Der Wiener Betrieb entwickelt maßgeschneiderte Düfte für Privatpersonen aber auch Duftinszenierungen für Unternehmen, vor Ort konnte man mittels „Smellboxen“ in die Welt der Düfte eintauchen und wertvolle Erkenntnisse über die Ingredienzien erlesener Duftkompositionen erlernen. Frau Johanna Arbeithuber von der Zwirnknopf-Manufaktur begeisterte hingegen Jung und Alt mit ihrem Wissen zum Thema Herstellung von Zwirnknöpfen, den verschiedenen textilen Materialien, Formen und Stadien. Absolute sehenswert war ihre Sammlung an historischen Posamentenknöpfen. Handwerkskunst auf höchstem Niveau präsentierte auch der Betrieb Holzhandwerk Astrid Unterberger: Das Publikum staunte ob diverser Holzbildhauerei und kunstvollen Schnitzarbeiten, besonders Mutige versuchten sich selbst an der Werkbank, um ihre eigenen „Zirbenspäne“ zu hobeln. Scharf zur Sache ging es in der Schauwerkstatt von Messermacher Kappeller, wo man den Arbeitsschritten zum Handwerk des Messermachens folgen konnte wie Feinschleifen der Klingen, Anpassen der Griffe, Polieren, Ölen und Schärfen von Messern. Zum Abschluss begeisterte auch noch Malermeister Andreas Denner mit kunstvollen Lasur- sowie Stein- und Holzimitationstechniken.

Aushängeschilder der Wiener Wirtschaft

Die Umsetzung eigener kreativer Ideen ist spätestens seit der Zeit der Wiener Werkstätten Anfang des 20. Jahrhunderts in zahlreichen Wiener Handwerksbetrieben ein wichtiger Teil ihrer Philosophie. Die Produkte der Handwerke zeichnen sich durch hohe Qualität in Gestaltung und Fertigung aus, Handwerker bieten Design und Herstellung aus einer Hand. Aufgrund ihres hohen künstlerischen Wertes heben sie sich deutlich von der maschinellen Massenproduktion ab, die Verwendung hochwertiger Rohstoffe und die besondere Verarbeitung sorgen für den qualitativen Unterschied. Kein Wunder, dass die Wiener Handwerker das Herzstück der Wiener Wirtschaft darstellen, denn sie verbinden Zukunftsfähigkeit mit Tradition, zeichnen sich durch Innovationsfreudigkeit aus und tragen ganz nebenbei auch zur Entwicklung neuer Berufsbilder bei. Die anpassungs- und wandlungsfähigen Klein- und Kleinstbetriebe stärken damit den Wirtschaftsstandort Wien heute und in der Zukunft. 

Plattform Wiener Kunsthandwerk

Von filigranen Schmuckstücken zu erlesenen Düften, oder nach Kundenwünschen angefertigte Ledertaschen: Auf der Plattform Kunsthandwerk findet man all jene Wiener Unternehmen, die die Liebe zum Handwerk vereint. Die branchenübergreifende Plattform wurde auf Initiative der Sparte Handwerk und Gewerbe im Jahr 2014 gegründet. Die Wiener Handwerkskunst wird dadurch mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und die Vielfalt des Handwerks auf einen Klick ersichtlich. Mehr als 200 Wiener Betriebe sind Teil dieser Kooperationsplattform, Betriebe, in denen jahrzehntelange Erfahrung zeitgeistig in Design und Verarbeitung umgesetzt wird.Gemeinsam ist ihnen der Blick für’s Schöne, zig gemeinsame Aktionen bringen das Wiener Kunsthandwerk so einer breiteren Öffentlichkeit näher.

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Fotos: Florian Wieser


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