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Das Tal ist nicht so tief wie es scheint

Winter Artservice ist im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk zu Hause. Der Generalunternehmer beschäftigt Planer, Bildhauer, Techniker oder Maler bis ein Bühnenbild steht, ein Museum geöffnet wird oder ein Kongress tanzt. Die Krise hat Zeitpläne durcheinandergewirbelt.

Oper im Steinbruch: Das Team von Winter Artservice in der Kulisse der Zauberflöte.
© Winter Artservice Oper im Steinbruch: Das Team von Winter Artservice in der Kulisse der Zauberflöte.

„Wir übernehmen die Idee des Designers in dem Stadium, wie wir sie geliefert bekommen - ob als Skizze oder perfekter Plan. Dann beginnen wir zu scribbeln und zu entwerfen, bis wir herausgefunden haben, was er eigentlich will”, sagt Christopher Winter. Mit seinem Unternehmen Winter Artservice  realisiert er Projekte - viele im künstlerischen Bereich, aber auch für Räumlichkeiten von Unternehmen, oder aufwändige Deko für Events. Sein Kernteam von 20 Mitarbeitern - HWiandwerker, Planer, Projektmanager - wird von Freischaffenden, von Malern und Bildhauern ergänzt. Für viele Produktionen setzt er bereits seit längerer Zeit 3D-Drucker und 3D-Fräsen ein. So ist nach und nach in Wien-Inzersdorf ein respektables Gewerbegebiet entstanden, dass die dort ansässigen Betriebe „Kugel” (kurz für Kulturgelände) nennen. Heuer ist der Betrieb mit der Herstellung des Bühnenbilds der „Oper im Steinbruch” betraut. Krisenbedingt wurde „Turandot” in St. Margarethen aber um ein Jahr auf Sommer 2021 verschoben.

„Wir bauen jetzt vorab, was wir können und suchen Ersatzaufträge. Wenn das Geschäft dann wieder anspringt, haben wir für die kommenden Projekte Kapazitäten und keine Zeit mehr zu jammern.“
Christopher Winter

Leidenschaft zum Beruf gemacht

1993 kam Winter aus Ulm, mit vielen Ideen und einem Werkzeugkoffer nach Wien. Der gelernte Zimmermann hat unter anderem beim Film gearbeitet, bei Disney viel gelernt, später als Raumausstatter in Wien gearbeitet. „Der Bereich Kultur interessiert mich, ich versetze mich in Ideen hinein und realisiere sie”, sagt der Chef, der sich mittlerweile schon großteils aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat und doch mit seinen Mitarbeitern mitlebt: „Die Zeit mit dem größten Zauber ist rund um die Premiere, wenn die Schauspieler das erste Mal in der Kulisse auf der Bühne stehen und man das miterleben kann”, sagt Winter.

Ausstattungen für Betriebe

Betriebe beauftragen Winter auch mit Bauten für Betriebsmuseen, Empfänge, Schauräume oder Besucherzentren, um sich, ihre Geschichte oder Philosophie den Kunden und der Öffentlichkeit zu präsentieren. So können sich Interessierte bereits vorab über den Bau und den Betrieb der neuen U-Bahn-Strecken im Infocenter U2/U5 informieren - das Sitzen in der neuen U-Bahn inklusive.



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