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Das Risiko des Neubeginns meistern

Claudia Wiesner und Maria Hötschl waren die Stargäste bei den letzten Morgengesprächen des Jahres 2019 von Frau in der Wirtschaft Wien.

Maria Hötschl, Claudia Wiesner, Erfinderinnen des AlmAdvents und Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien. Die Unternehmerinnen sprachen über Mut zum Risiko und wie sie Herausforderungen meistern.
© Jennifer Fetz Maria Hötschl, Claudia Wiesner, Erfinderinnen des AlmAdvents und Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien. Die Unternehmerinnen sprachen über Mut zum Risiko und wie sie Herausforderungen meistern.

Die beiden Unternehmerinnen sind Erfinderinnen, Initiatorinnen und Geschäftsführerinnen des Wiener AlmAdvents - dem neuen Player im Reigen der Wiener Weihnachtsmärkte. Das AlmAdvent-Dorf am Messeplatz umfasst 13 Holzhütten in verschiedenen Größen, die mit Workshops, Kunsthandwerk und selbstverständlich mit Kulinarik locken.

Chilligste Weihnachtsdorf

„Uns ist wichtig, zu Weihnachten das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder mehr zu betonen. Wir wollen, wie die Jugend es ausdrückt, das ‚chilligste Weihnachtsdorf’ in Wien sein”, sagt Claudia Wiesner, die schon das „Wiener Wiesn-Fest” mit aus der Taufe gehoben hat. Für die Umsetzung ihrer Idee hat sie Marketing-Expertin  Maria Hötschl ins Boot geholt. Die beiden Damen haben in einem Alter, in dem andere bereits mit dem Gedanken an einen Rückzug aus dem Berufsleben spielen, mit großem persönlichen Risiko, den Sprung in die Selbstständigkeit und einen kompletten Neustart gewagt. Sie haben sich auf dieses Wagnis mit minutiöser Planung vorbereitet. Bereits im März 2018 starteten sie mit den ersten Konzepten - einen Businessplan und die Finanzierung aufstellen, das Marketing-Konzept auf die Beine stellen, die Ressourcen planen, die behördlichen Auflagen berücksichtigen und vieles mehr. „Es sind 17 Magistratsabteilungen betroffen - bis hin zu Detailinfos zur Toilettenbenutzung”, so Wiesner. Durch ihre große Erfahrung und das gute Netzwerk standen bald alle Details fest.

Vom Umgang mit Behörden

„Durch’s Reden kommen die Leut’ zamm. Wir haben immer eine offene Tür, ein offenes Ohr gefunden, um unsere Pläne vorzustellen“, erzählte Hötschl. 

„Die Behörde soll ja Partner sein und mit uns Unternehmerinnen nach vorne gehen. Beraten statt strafen, heißt die Devise für uns”
Martina Denich-Kobula, Frau in der Wirtschaft Wien

AlmAdvent legt einen Fokus auf Kunsthandwerk. „Wir haben so tolle EPU, meist Frauen, die wir eingeladen haben, bei uns auszustellen. Wir haben dafür ein für sie zugeschnittenes Paket geschnürt”, sagt Hötschl. Ab fünf Tagen und ohne Standgebühr, aber dafür mit einer Umsatzbeteiligung können die Kunsthandwerkerinnen am AlmAdvent in Wien teilnehmen. Die Besucher sollen flanieren können und Platz dafür haben, daher beschlossen die Organisatorinnen, dass nicht mehr als 2800 Gäste auf einmal auf das 2500 Quadratmeter große Gelände dürfen. Auf die Frage von Denich-Kobula, wo sie sich in zwei bzw. in zehn Jahren sehen, sind sich die Unternehmerinnen einig. Sie arbeiten bereits an einem Franchising-Konzept, um den AlmAdvent – dessen Markennamen die beiden auch patentrechtlich schützen ließen - im In- und benachbarten Ausland zu verbreiten.

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