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Das Rad neu erfunden

Die Wiener Vello GmbH bietet mit ihrem innovativen Faltrad die perfekte Mobilitätslösung für Stadt und Peripherie.

Valerie Wolff und Valentin Vodev mit dem Vello Bike. Das Doppel-L im Namen steht für den Doppelrahmen, der das Faltrad auszeichnet.
© wkw/esp Valerie Wolff und Valentin Vodev mit dem Vello Bike. Das Doppel-L im Namen steht für den Doppelrahmen, der das Faltrad auszeichnet.

Die Erfolgsgeschichte des Vello Bikes begann vor neun Jahren, als Valentin Vodev und Valerie Wolff eine Reise nach Kuba planten. Um dort mobil und unabhängig zu sein, baute Vodev - Industrial Designer mit viel Erfahrung in der Entwicklung ungewöhnlicher Mobilitätskonzepte - eigene Falträder. Diese Freiheit und Unabhängigkeit, die ihnen die Räder im Urlaub verschafften, habe ihnen so gut gefallen, dass das Duo - kaum zurück in Wien - beschloss, das Faltrad markttauglich zu machen.

 „Es ist die ideale Mobilitätslösung für die Stadt, weil es sich leicht mit Öffis und auch mit dem Auto kombinieren lässt”
Valentin Vodev

Leicht, einfach, komfortabel

Ab 2013 wurde das Faltrad für die serielle Fertigung entwickelt und das Geschäftskonzept ausgearbeitet. 2015 erfolgte die Gründung der Vello GmbH und das erste Bike wurde am Markt lanciert. „Seither sind wir ständig gewachsen”, sagt Vodev. Das Faltrad kommt vor allem in Großstädten gut an - von ganz Europa bis Nordamerika, Neuseeland und Fernost. Der Erfolg liegt in der Kombination mehrerer Faktoren: Die Räder bieten ein komfortables Fahrverhalten und sind dank Titanrahmen dennoch leicht. Das neueste Modell wiegt nur knapp mehr als zehn Kilogramm. „Vier Kilo weniger als beim Mitbewerb”, betont Valerie Wolff. Mit wenigen Handgriffen lässt sich jedes Vello Bike auf ein leicht tragbares Maß falten und selbst in gefaltetem Zustand noch rollen.

Ein E-Bike, das sich selbst auflädt

Weltweite Aufmerksamkeit erregte das Faltrad spätestens dann, als vor gut zwei Jahren eine Variante mit E-Antrieb auf den Markt kam. Das Vello E-Bike bezieht seinen Saft nicht nur aus der Steckdose, der Akku kann auch gespeist werden, indem der Fahrer beim Bremsen rückwärts tritt und so Energie zurückführt. Gesteuert wird das Ganze über eine Smartphone-App. Vello sei damit derzeit einzigartig und der Konkurrenz „um ein, zwei Jahre voraus”, sagt Vodev stolz. Nicht umsonst wurde das Vello Bike schon mehrfach ausgezeichnet, zuletzt heuer im September mit dem Österreichischen Staatspreis Design in der Kategorie Produktgestaltung/Konsumgüter.

Faltrad trifft Zeitgeist

Dass Vello mit seinem Faltrad genau den Zeitgeist trifft, zeigen auch die Zahlen. Bisher wurden 1,5 Millionen Euro Umsatz erzielt. Die Vorjahreszahl von 1000 verkauften Rädern werde man heuer verdoppeln, hoffen die Unternehmer. Je nach Vorliebe und Fahrstil stehen den Kunden mehrere Modelle zur Wahl und können auch individuell angepasst werden. Soweit möglich, werden Standardkomponenten verwendet, „damit der Kunde überall auf der Welt serviciert werden kann”, so Vodev. Die Produktion der selbst entwickelten Teile wie Rahmen, Faltlenker und -mechanismus übernehmen Partnerbetriebe, zusammengebaut wird mit sechs Mitarbeitern in der eigenen Werkstätte in Favoriten.

Apropos Mitarbeiter: Dass es seit heuer den Lehrberuf Fahrradmechatronik gibt, freut die Unternehmer. „Wir wachsen und brauchen Manpower”, so Wolff. Jeder neue Mitarbeiter müsse sowieso angelernt werden, warum dann nicht gleich Lehrlinge von der Pike auf ausbilden? Der erste startet demnächst. Man suche weiter die besten Talente, so Wolff. „Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.”

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