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Damit es mehr brummt

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wie

Konjunkturkurve
© wkw

Nach vielen Jahren eher mäßigen Wirtschaftswachstums dürfen wir uns jetzt endlich über eine Phase der Hochkonjunktur freuen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat seine Konjunkturprognose für 2018 sogar nochmals um 0,2 Prozentpunkte angehoben und rechnet nun mit real 3,2 Prozent Wachstum des österreichischen Bruttoinlandsprodukts. Produktion und Beschäftigungszahlen legen zu, bescheinigen uns die Wirtschaftsforscher, dank ebenfalls guter internationaler Konjunktur steigen auch Österreichs Exporte kräftig. Die Wirtschaft brummt, hört man als Wirtschaftstreibender allenorts, meist mit der Erwartung, dass damit jetzt alles paletti ist. Doch mit dieser Einstellung werden wir nicht weit kommen.

Hochkonjunktur für Reformen nutzen

Ja, die Wirtschaft brummt, aber sie könnte noch mehr brummen, wenn es weniger Bürokratie, mehr gut ausgebildete Fachkräfte und schnellere Verfahren bei Projektanträgen gäbe. Und sie muss auch weiter brummen können, wenn die international derzeit so günstigen Rahmenbedingungen einmal wieder weniger gut ausschauen. Daher muss die jetzige Hochkonjunktur für Reformen genutzt werden - wie sie die Regierung unlängst bereits im Ministerrat beschlossen hat und noch heuer umsetzen will. Weniger bürokratischer Aufwand für Betriebe, bessere Schulbildung für Kinder, damit es auch mit der Fachausbildung klappt und kürzere und einfachere Genehmigungsverfahren für Projekte, damit Planungssicherheit herrscht. Dazu beitragen wird auch der von der WK Wien geforderte Standortanwalt, der der bei Genehmigungsverfahren und vor Gericht als Ausgleich zu Umweltschützern und NGOs fungieren wird.

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