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Corona: Welche Branche darf was?

Welche Betriebe sind geschlossen, wer darf welche Leistungen erbringen, was ist nicht erlaubt? Ein Überblick über die derzeit gültigen Regelungen.

Betriebliche Einschrängungen
© Bounce/Getty Images
 
  • Produktion
    Produzierende Betriebe dürfen in den Werkstätten weiter arbeiten (Mindestabstand zwischen Mitarbeitern beachten). Lebensmittelerzeuger wie Bäcker, Fleischer oder Konditoren dürfen zudem ihre Verkaufsgeschäfte offen halten, angeschlossene Gastrobetriebe müssen aber geschlossen bleiben.
  • Baustellen: Arbeiten auf Baustellen ist weiterhin zulässig. Zum Schutz der Beschäftigten haben die Sozialpartner Ende vergangener Woche ein Maßnahmenpaket zum Mitarbeiterschutz in den Baubranchen geschnürt.  Es beinhaltet neben den allgemeinen Covid-19-Schutzmaßnahmen (z.B. Abstand halten, Handhygiene) spezielle Vorschriften in acht Bereichen (Details online, Link siehe unten).
  • Dienstleistungen – Handwerk
    Montagen, Lieferungen und akute Reparaturen bei Kunden dürfen weiter durchgeführt werden. Auch Handwerks-Notdienste (Elektriker, Installateure, Schlüsseldienste) können arbeiten. Die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter zwischen Personen ist aber zu beachten.
  • Notdienste müssen vor Einsätzen in Quarantäne-Haushalten mit der Gesundheitsbehörde Kontakt aufnehmen und sie dann mit entsprechender Schutzkleidung absolvieren.
  • Dienstleistungen am Kunden
    sind weder im Geschäft noch beim Kunden zuhause erlaubt (z.B. Friseure, Kosmetiker, Fußpfleger, Masseure usw.). Ausgenommen sind Gesundheits- und Pflegedienstleistungen (z.B. diätetische Fußpflege, Heilmassagen, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher).
  • Beratungsdienstleistungen
    mit persönlichem Kundenkontakt sind jedenfalls zu vermeiden. Möglich bleibt jegliche telefonische oder Online-Beratung (z.B. Unternehmensberater, IT-Dienstleister, Humanenergetiker, Lebens- und Sozialberater usw.).
  • Handel
    Alle Handelsbetriebe, die noch offen sind, (Liste online, Link siehe Kasten), können werktags zwischen 7.40 Uhr und 19 Uhr öffnen. Ausnahme: Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten (Bäcker, Fleischer, Konditoren) können ihre bisherigen Öffnungszeiten beibehalten. Für die Beschäftigten in den noch offenen Geschäften wurden Schutzmaßnahmen vereinbart (Details online, siehe Kasten). In Einkaufszentren dürfen nur Geschäfte offenhalten, die zur Grundversorgung zählen.
  • Banken und Versicherungen
    Banken zählen zur Grundversorgung und dürfen offenhalten. Versicherungen, Versicherungsmakler und Finanzdienstleister können ihre Dienstleistungen telefonisch oder online erbringen, nicht im direkten Kundenkontakt.
  • Transport und Verkehr
    Der Gütertransport auf Straße, Schiene und Wasser bleibt zur Versorgung aufrecht, ebenso der öffentliche Verkehr, zu dem auch die Taxibranche zählt. Auch Kurier-, Express- und Paketdienste liefern weiterhin. Ebenso haben Garagen und Tankstellen geöffnet. Geschlossen bleiben dagegen die Fahrschulen. Busunternehmen, die nicht zum öffentlichen Verkehr zählen, könnten zwar fahren, haben aber wegen der weltweiten Corona-Krise zur Zeit de facto keine Aufträge.
  • Tourismus
    Alle Gastronomiebetriebe müssen Kundenbereiche geschlossen halten, auch Gastgärten. Das gilt auch für Drive-Ins, Imbissstände und Take-away-Lokale. Erlaubt sind nur Liefer- und Zustelldienste, nicht jedoch das Abholen, der Gassenverkauf bzw. das Durchreichen von Speisen und Getränken durch Fenster oder Türen.
  • Freizeitbetriebe
    wie Kinos, Theater, Sportstätten sowie Fitnessstudios und Vergnügungsbetriebe sind geschlossen, seit 1. April auch alle Hotels. Fitnessstudios können Online-Trainings anbieten. Fremdenführer dürften grundsätzlich zwar arbeiten, haben mangels Gästen derzeit aber einen 100-prozentigen Umsatzausfall.

Wirtschaften in Corona-Zeiten: Grundsätzliche Bestimmungen für Betriebe

(Stand: Mittwoch, 1. April, 12 Uhr)

  • Schließungen: Die Kundenbereiche von Gewerbe-, Handels-, Dienstleistungsbetrieben sowie Gastronomie, Freizeit- und Sportbetriebe sind geschlossen.
  • Ausnahmen: Weiter offen haben Unternehmen, die die Grundversorgung sichern, wie Lebensmittelhändler, Drogerien, Apotheken, Trafiken usw. Eine vollständige Aufzählung aller Branchen gibt es online auf der Corona-Info-Seite der Wirtschaftskammern (siehe unten).
  • Mischbetriebe:  An Betriebe, die ein gemischtes Sortiment mit Lebensmitteln anbieten, appelliert die Wirtschaftskammer ausdrücklich, im Interesse eines fairen Wettbewerbs zu handeln und das Sortiment vorübergehend nur auf erlaubte Waren der Grundversorgung zu beschränken.
  • Mindestabstand: In allen Betrieben, wo weiter gearbeitet wird, ist zu gewährleisten, dass ein Abstand von mindestens einem Meter zwischen allen Personen (Kunden, Mitarbeitern) eingehalten wird.
  • Unterschreitung: Der Mindestabstand darf ausnahmsweise unterschritten werden, wenn das Infektionsrisiko durch Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. auf Baustellen), oder bei Tätigkeiten zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Gesundheit oder Eigentum (z.B. dringende Reparaturen im Krankenhaus).
  • Home-Office: Wo geht, sollen Firmen den Mitarbeitern das Arbeiten im Home-Office ermöglichen. Wo das nicht geht, sind Risikogruppen-Angehörige freizustellen.
  • Schutzmasken-Pflicht: In Supermärkten und Drogerien wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutzvorkehrungen Pflicht - sobald genügend Masken verfügbar sind, spätestens jedoch mit 6. April. Ausnahme: Betriebe unter 400 m2 Kundenbereich. Die Geschäfte werden Masken gratis an die Kunden ausgeben. Das Personal muss zusätzlich auch Handschuhe tragen.


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