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Corona: Umsatzrückgang bei der Berufsfotografie

Eine Mitgliederumfrage der Landesinnung Wien der Berufsfotografinnen und Berufsfotografen zur wirtschaftlichen Auswirkung der Corona-Maßnahmen zeigt einen Umsatzrückgang von bis zu 100 Prozent.

Fotograf
© Kniel Synnatzschke/Westend61/picturedesk.com

Die Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona treffen auch die rund 2.600 Wiener Berufsfotografinnen und Berufsfotografen hart. Mag. Ulrich Schnarr, Landesinnungsmeister der Berufsfotografen Wien: „Die Berufsfotografie ist in einem permanenten Wandel. Als Landesinnung der Berufsfotografen ist es unsere Aufgabe, die Berufsfotografinnen und Berufsfotografen in Wien zu vertreten und zu unterstützen. Um diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, haben wir zum Jahreswechsel eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Berufsfotografie gemacht.“

„Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen uns wie wir die Arbeit der Innung entsprechend den aktuellen Bedürfnissen der Mitglieder weiterentwickeln müssen: Denn gerade jetzt braucht es neben der wirtschaftlichen Hilfe noch mehr Beratung zu aktuellen Themen, mehr Fortbildung und mehr Einsatz für die Branche.“
Mag. Ulrich Schnarr, Landesinnungsmeister der Berufsfotografen Wien

Fotografinnen und Fotografen sind meist EPU

Die Mitgliederbefragung fand von November 2020 bis Jänner 2021 statt. An ihr haben über 14 Prozent der aktiven Wiener Berufsfotografinnen und Berufsfotografen teilgenommen. Davon waren 71 Prozent der Befragten Männer und 29 Prozent Frauen. Die größte Altersgruppe unter den Befragten ist mit 58 Prozent die Gruppe der 31-50-Jährigen, direkt gefolgt von den über 50-Jährigen mit 35 Prozent und den unter 30-Jährigen mit nur 7 Prozent. Von den Befragten sind die überwiegende Mehrheit (89 Prozent) als Einzel-Personen-Unternehmen (EPU) ohne Mitarbeiter*innen tätig. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind dabei: Porträt (78%), Reportage (60%), Eventfotografie (53%), Werbefotografie (46%), Hochzeitsfotografie (39%) oder Pressefotografie (30%). Fotografiert wird hier nur bei 34 Prozent im eigenen Fotostudio. Viele mieten sich nur bei Bedarf in ein Studio ein, teilen sich ein Studio mit Kolleg*innen oder benötigen für ihr Arbeitsfeld kein Fotostudio.

Umsatzrückgang von 60 bis 100 Prozent

Generell gaben 44 Prozent der Befragten an, ihres gesamten Jahreseinkommens mit der Berufsfotografie zu bestreiten. 29 Prozent aller Befragten erwirtschaften einen Jahresumsatz „unter 10.000 €“, 21 Prozent machen einen Umsatz zwischen „10.001 – 30.000 €“ und 27 Prozent zwischen „30.001 – 100.000 €“ pro Jahr. Die restlichen Befragten haben einen Jahresumsatz von mehr als 100.001 € (8 %) oder wollten generell keine Angabe zu ihrem Umsatz (15%) machen. Corona trifft die Branche hart. Denn auch wenn das Arbeiten theoretisch möglich ist, die Auftragslage ist bei vielen schlecht und bei manchen sogar prekär. So verzeichnete rund die Hälfte der Betriebe im Vergleichszeitraum März-November 2019 zu 2020 einen Rückgang des Umsatzes von 60 bis 100 Prozent. Sieben Prozent der befragten Unternehmen haben einen Umsatzrückgang von 100 Prozent. Dabei sind für 54 Prozent der befragten EPU die wirtschaftlichen Hilfen, die sie erhalten haben, in der aktuellen Situation nicht ausreichend. Der „Härtefallfond“ ist mit 56 Prozent die mit Abstand am meisten beantragte und bewilligte wirtschaftliche Hilfe. An zweiter Stelle folgt der „Fixkostenzuschuss“ mit 19 Prozent. Als Top-Auswirkung bzw. Maßnahmen zur Bewältigung der Krise nennen die Berufsfotografinnen und Berufsfotografen auf Platz 1 mit 44 Prozent „ich optimiere meine Marketingmaßnahmen (Website, Social Media, PR, Werbung etc.)“, gefolgt von 29 Prozent „ich erweitere mein Produktangebot“ und 27 Prozent „ich überarbeite mein Firmenkonzept“.

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