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Corona: Anfragen an Banken-Ombudsstelle verfünffacht

Wirtschaftskammer Wien-Bindeglied zwischen Unternehmen und Finanzinstituten bietet Hilfe bei der Abwicklung von Kreditanträgen – Häufigste Probleme: Bürokratie und fehlende Bilanzen

Erwin Hameseder
© Eva Kelety

Die Wirtschaft in Wien kehrt mit den aktuellen Öffnungsschritten immer mehr zum Normalbetrieb zurück, die Unternehmen sind dabei – schaut man auf die aktuellen Konjunkturberichte –, die Krise zu meistern. Allerdings waren die vergangenen 16 Monate immer wieder von Hürden geprägt, gerade im Bereich der Unternehmensfinanzierung. „Hürden, die die Wiener Banken gemeinsam mit den betroffenen Kunden aus dem Weg räumen konnten“, so Erwin Hameseder, Obmann der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Wien. Als wichtiges Bindeglied zwischen Geldinstituten und Firmenkunden bewies sich dabei die Ombudsstelle für Unternehmensfinanzierung in der Wirtschaftskammer Wien. Sie schritt fünfmal öfter ein als in den Jahren zuvor.

„Es hat sich gezeigt, dass der ständige Kontakt zwischen den Banken und unserer Ombudsstelle, den wir schon vor Jahren initiiert haben, gerade in der Krisenzeit besonders wichtig war. So konnten wir auf direktem Weg kommunizieren und viele Probleme schnell und unkompliziert lösen“.
Erwin Hameseder

Gefragte Partner der Wiener Unternehmen

Gerade in den ersten Tagen der Schließungen waren die Banken – und auch die Ombudsstelle – gefragte Partner der Wiener Unternehmen. Die von der Regierung zur Verfügung gestellten Finanzierungshilfen wurden über die Geldinstitute abgewickelt – nicht immer problemlos. „Das lag daran, dass die Förderungen und Unterstützungen neu und vor allem in vielen Fällen einzigartig waren und erst konkretisiert und angepasst werden mussten. Unsere Ombudsstelle konnte dabei einige Verbesserungsvorschläge einbringen und so viele Finanzierungen retten“, so Hameseder.

Erfolgreich vermitteln und gut informieren

Rund 1.000-mal sprangen die Mitarbeiter der Ombudsstelle in den abgelaufenen 12 Monaten den Mitgliedern aus den unterschiedlichen Sparten und Unternehmensformen zur Seite, um zu unterstützen. „Vor allem ging es dabei um Kreditanfragen, um Stundungen und natürlich um die einzelnen Finanzhilfen. Wir konnten bei einem großen Teil erfolgreich vermitteln und gut informieren“ zeigt sich Hameseder stolz. 

Nachbesserungen in den Prozessen und Richtlinien

Eine weitere Herausforderung war, dass viele Unternehmen im März und April 2020 noch keine Bilanz für das Vorjahr gelegt hatten, diese aber für die Gewährung von Hilfen eine Bedingung war. „Unser Bemühen seitens der Wirtschaftskammer durch Aufzeigen von Problemen haben sichtlich zu Nachbesserungen in den Prozessen und Richtlinien geführt“, so der Spartenobmann.

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