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Corona-Impfung für Betriebe läuft

Betriebe können ihre Mitarbeiter gesammelt zur Corona-Impfung anmelden. In Wien werden die ersten Gruppen bereits geimpft.

impfen
© Josef Schauer

Das Pharmaunternehmen Takeda AG beschäftigt österreichweit 4500 Mitarbeiter, davon 3000 am Standort Wien. Durchaus sinnvoll, die Corona-Schutzimpfung im Betrieb zu koordinieren. „Schon im Februar haben wir uns mit allen Mitarbeitern für die Impfung vorregistriert”, sagt Silvia Glaser, Impfkoordinatorin bei Takeda in Wien. Ein minimaler Aufwand, wie sie sagt: Die Mitarbeiter wurden in fünf vorgegebene Risikogruppen eingeteilt und jeweils nur die Zahl bekanntgegeben: „Das war in einer halben Stunde erledigt.” Dann hieß es wochenlang warten, bis feststand, wann genau Wien mit der Impfung der ersten Risiko-gruppen beginnt. Erst dann konnte Glaser die entsprechenden Takeda-Mitarbeiter über das Impfportal der Stadt Wien einmelden. „Dafür sind dann Listen mit den relevanten Mitarbeiterdaten hochzuladen”, erzählt sie.

„Wir haben alles für die Impfstraße vorbereitet.”
Silvia Glaser, Takeda AG

Alle Betriebe, die sich wie Takeda für die Impfung vorregistriert haben - insgesamt sind das bereits mehr als 14.000 -, können nun seit Anfang Mai konkrete Impftermine für Mitarbeiter der Risikogruppen 1 und 4 buchen - Einzel-termine ebenso wie Zeitfenster für fünf, zehn, 20 oder 50 Personen. Bei Takeda wurden vergangene Woche bereits die ersten Mitarbeiter geimpft, „Labormitarbeiter, die auch mit Coronaviren arbeiten und daher einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind”, erklärt Glaser.

Impfstraße ist vorbereitet

Die Möglichkeit der gruppenweisen Impfanmeldung über den Betrieb sei „eine riesige Erleichterung”, sagt Glaser. Wann alle anderen Takeda-Mitarbeiter drankommen, sei derzeit aber noch offen. Das Unternehmen hat Vorbereitungen für eine eigene Impfstraße getroffen. „Uns fehlt aber noch die Info, wann wir tatsächlich impfen können”, sagt Glaser und betont, dass es dafür zwei Wochen Vorlauf braucht. „Umso mehr wünschen wir uns, dass wir rasch erfahren, wann es losgehen kann.” Die Wirtschaftskammer Wien hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Berufsgruppen, die Dienstleistungen an Kranken erbringen, vorgezogen geimpft werden - etwa Personal in Krankenanstalten, bei Orthopädietechnikern, Fußpflegern und Krankentransporten.


Betriebliches Impfen

Die Anmeldung

Betriebe, die ihre Mitarbeiter zur Corona-Impfung anmelden möchten, registrieren sich beim Impfservice Wien (siehe unten) und melden die Zahl der impfwilligen Mitarbeiter in den fünf Risikokategorien. Anmelden können sich alle - vom EPU bis zum Großbetrieb. Wird die jeweilige Risikogruppe für die Impfung freigeschalten, wird der Betrieb benachrichtigt. Der Impfkoordinator kann dann die Impftermine für die Mitarbeiter buchen. Dafür sind Listen mit den Daten der betroffenen Mitarbeiter hochzuladen. Betriebe mit mehr als 300 impfwilligen Mitarbeitern in den Kategorien 2,3 und 5 können eigene Impfstraßen einrichten. Auch dafür erfolgt die Anmeldung über das Impfservice.

Die Risikokategorie

  1. Erhöhtes Infektionsrisiko bzw. Kontakt mit infektiösem Materia
  2. Direkter persönlicher Kundenkontakt ohne baulichen Schutz
  3. Direkter persönlicher Kundenkontakt mit baulichem Schutz
  4. Unaufschiebbare/zwingende Reisen ins Ausland
  5. Kein erhöhtes Risiko durch die Tätigkeit



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