th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at

Chance auf fairen Wettbewerb vertan

Enttäuscht reagiert Hotellerie-Obfrau Andrea Steinleitner auf die Ortstaxen-Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Sharing-Portal HomeAway. Faire Wettbewerbsbedingungen schauen anders aus.

Hotel
© © Brian Jackson - Fotolia.com

„Anstatt alle Zimmervermieter gleich zu behandeln und damit fairen Wettbewerb zu schaffen, fördert die Stadt mit der Vereinbarung sogar noch, dass touristische Wohnraumvermieter weiterhin an allen Gesetzen vorbei und im Schutz der Anonymität am Markt aktiv sein können”, kritisiert Andrea Steinleitner, Obfrau der Wiener Hotellerie der Wirtschaftskammer Wien, die Ortstaxen-Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Sharing-Portal HomeAway.

„Fairness bedeutet gleiche Spielregeln für alle Anbieter.
Andrea Steinleitner,Obfrau der FachgruppeHotellerie, WK Wien

Hintergrund ist die Übereinkunft, dass HomeAway die Ortstaxe zwar abführt, allerdings anonym und ohne Nennung der auf der Plattform registrierten Vermieter. „Solange die Vermieter weiterhin in einer geschützten Anonymität tätig sein können, wird eine gewisse Anzahl auch künftig weder Steuern zahlen noch sich an bestehende Gesetze wie etwa Meldevorschriften halten.” Insgesamt sind in Wien rund 18 Plattformen auf diesem Markt aktiv.

Registrierung der Vermieter ist unumgänglich

Der Wohnraum wird immer knapper. Der öffentlichen Hand entgehen Steuern und Abgaben und die Wiener Hoteliers kämpfen gegen eine Konkurrenz, die sich die Regeln selbst zurechtlegt. „Fairer Wettbewerb kann nur dort entstehen, wo Regeln für alle gleichermaßen gelten und sich niemand nur die Rosinen rauspickt”, betont Steinleiter. Sie fordert daher die Stadt Wien auf, keine Vereinbarungen mehr mit Zimmervermittlungs-Plattformen abzuschließen, wenn die Vermieter nicht offen gelegt werden. In der im Begutachtungsstatus befindlichen Baurechtsnovelle soll zwar die „regelmäßige” „gewerbliche” Vermietung von Wohnraum in Wohnzonen verboten werden, doch auch hier könnten Scheinmaßnahmen ergriffen werden, die de facto nichts bewirken. Die Einschränkung beträfe allein Wohnungen, die sich in im Flächenwidmungsplan ausgewiesenen Wohnzonen befinden. „Damit gäbe es wieder keine flächendeckende Lösung für ganz Wien, eine Registrierung der Vermieter ist somit unumgänglich”, unterstreicht Steinleitner.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Meinung
Patrizia Markus

Mode Wien setzt ein starkes Zeichen

Dass sich das Image der gewerblichen Wiener Modemacher in den letzten Jahren stark verbessert hat, ist vor allem ein Erfolg der Innung, die stark auf Öffentlichkeitsarbeit setzt. Auch die stärkere Vernetzung mit anderen Branchen ist ein Ziel. mehr

  • Meinung
Fotografen

Fotograf muss Problemlöser sein

Berufsfotografen müssen ihren Kunden heute Gesamtpakete anbieten, sagt der Wiener Innungsmeister Ulrich Schnarr. Die Innung sieht sich als wichtiger Servicepartner für ihre Mitglieder. mehr

  • Meinung
Visualisierung des neuen Fernbusterminals.

Grünes Licht für den Fernbusterminal

Nach langen Diskussionen hat sich die Stadt endlich für den Bau eines modernen Fernbusterminals entschieden. Ein großer Erfolg für die Arbeit der WK Wien, freut sich Verkehrsobmann Davor Sertic. mehr