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Doris Knecht bekommt den Buchpreis der Wiener Wirtschaft

Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft zeichnet die Autorin Doris Knecht aus. Buchpreis der Wiener Wirtschaft zum achten Mal vergeben.

Fachgruppenobmann Georg Glöckler, Gewinnerin Doris Knecht, Laudatorin Petra Hartlieb und Spartenobmann Martin Heimhilcher (v.l.).
© Florian Wieser Fachgruppenobmann Georg Glöckler, Gewinnerin Doris Knecht, Laudatorin Petra Hartlieb und Spartenobmann Martin Heimhilcher (v.l.).

Eine Wahlwienerin ist die jüngste Gewinnerin des Buchpreises der Wiener Wirtschaft. Gestern, Donnerstag, bekam die Autorin Doris Knecht die Auszeichnung der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft im Spartenhaus der Wiener Wirtschaftskammer verliehen. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wurde damit bereits zum achten Mal vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern finden sich Dietmar Grieser, Manfred Deix, Trude Marzik, Christine Nöstlinger, Gerhard Tötschinger, Friederike Mayröcker und Robert Seethaler.  Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien, und Georg Glöckler, Wiener Fachgruppen-Obmann Buch- und Medienwirtschaft übergaben der Autorin die Auszeichnung.

 „Doris Knecht ist mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs bekannt und gibt damit der Wiener Buchwirtschaft ein frisches, modernes Gesicht“, sagt Glöckler. Sie sei ein Buchmensch durch und durch und habe sich auch sehr für den Buchhandel stark gemacht. Glöckler weiter:

„Und über Bücher, die nicht nur toll geschrieben sind, sondern sich auch gut verkaufen, freut sich der Buchhandel besonders.“ 
Georg Glöckler

Handfeste Literatur

„Doris Knechts Bücher sind weder nett, noch sind sie Unterhaltung – auch wenn sie streckenweise sehr gut unterhalten – sie sind Literatur. Handfest, böse, ehrlich, unverblümt und manchmal sogar deftig – aber das ist es, was ich von Literatur erwarte“, sagt die Laudatorin des Abends, Buchhändlerin und Autorin Petra Hartlieb über die Preisträgerin.

 Für Spartenobmann Heimhilcher ist das Buch per se auch in Zeiten der Digitalisierung noch lange kein Auslaufmodell: „Lediglich die Gestalt des Buches ist im Wandel begriffen und wird vielfältiger. Heute können Bücher nicht nur auf Papier sondern auch am Computer, Tablet oder E-Reader gelesen werden.“ Hier sieht Heimhilcher auch Handlungsbedarf der Politik: „Es wird Zeit, dass der hohe Mehrwertsteuersatz von E-Books an den niedrigeren der gedruckten Bücher angeglichen wird. Ein Buch ist ein Buch, egal ob gedruckt oder digital.“

 Fachgruppen-Obmann Glöckler betont die Bedeutung der Branche: „Vom Buch leben gleich mehrere Berufsgruppen: Von den Verlegern über Druck, Vertrieb und Handel bis – last but least – den Schriftstellern.“ In Österreich gibt es rund 5200 Autorinnen und Autoren. Jedes Jahr erscheinen über 9000 neue Publikationen.

Über die Preisträgerin

Doris Knecht wurde 1966 in Rankweil geboren und zog nach der Matura nach Wien. Sie arbeitete und arbeitet für verschiedenste Medien als Journalistin und Kolumnisten, u.a. Falter, Neue Züricher Zeitung, Profil, Vorarlberger Nachrichten oder Kurier. Ihre Kolumnen für den Falter erschienen bisher in fünf Sammelbänden. Knechts erstes Buch „Gruber geht“ erschien 2011 und wurde 2015 verfilmt. 2013 folgte „Besser“, ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Stiftung Ravensburger. 2015 erschien der Roman „Wald“. Er wird derzeit für das Kino adaptiert. 2017 kam „Alles über Beziehungen“ heraus. Derzeit arbeitet Doris Knecht an einem neuen Roman, der kommendes Jahr erscheinen soll.

Über den Wiener Buchhandel

Österreichweit gibt es aktuell rund 2970 Mitgliedsunternehmen in der Buch- und Medienwirtschaft, 1021 davon in Wien. Von den 1580 heimischen Buchhändlern stellt Wien 467. Und von den 1474 österreichischen Buch-, Kunst- und Musikalienverlagen entfallen 615 auf Wien. Wien hat im europäischen Vergleich nach wie vor die höchste Buchhändlerdichte mit einer außergewöhnlichen Angebotstiefe und –breite.

Bilder vom Buchpreis 2018

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