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Brexit: Wirtschaftskammer Wien rollt Red Carpet aus

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU morgen, Freitag, hat unmittelbar keine Auswirkungen auf Wiener Unternehmen – Wirtschaftskammer Wien bietet britischen Firmen Hilfe bei Ansiedlung in Wien - WKW-Präsident Ruck: „Brexit kann Chance für unsere Stadt sein“

Brexit
© ptystockphoto/Shutterstock
Wenn morgen Nacht die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union offiziell endet, wird das keine unmittelbaren Folgen für Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer haben. In der Übergangsperiode bis zum Ende des Jahres bleiben die Handelsregeln, genauso wie der freie Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr unverändert. Die Wirtschaftskammer Wien ist dennoch nicht untätig.

„Es ist bedauerlich, dass dieser Schritt nun wirklich vollzogen wird. Aber er kann für uns auch eine Chance bedeuten, wenn sich britische Unternehmen verstärkt in Wien ansiedeln“
Walter Ruck

Gerade das hervorragende internationale Standing Wiens – etwa im Life Science- und Gesundheitssektor - soll helfen, Unternehmer aus dem Vereinigten Königreich für Wien zu gewinnen. Die Wirtschaftskammer Wien hat bereits im Vorjahr bei einer Wirtschaftsmission nach London dementsprechende Kontakte geknüpft und bietet umfassende Services, um bei einer An- oder Übersiedlung zu unterstützen. Erste Erfolge sind auch bereits sichtbar: Im Jahr 2015, also vor dem Brexit-Entscheid, hatten 88 britische Unternehmen eigene Zweigniederlassungen in Wien, heute sind es bereits 119, also um ein Drittel mehr. „Wir sehen noch mehr Potenzial für Wien“, sagt Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Brexit wird Wiener Handelsbeziehungen nur gering belasten

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Wien und dem Vereinigten Königreich sind in den letzten Jahren leicht zurückgegangen: Nahm Großbritannien 2016, im Jahr des Brexit-Referendums, noch Platz 11 in der Exportstatistik Wiener Firmen ein, rutschte es 2017 auf Platz 12 ab und 2018 auf den 13. Rang. Wiener Unternehmen exportierten 2018 Güter im Wert von 378 Millionen Euro in das Vereinigten Königreich, die Importe Schlugen mit 756 Millionen zu Buche. Gemessen am Gesamtanteil (Exporte 1,9 % und Importe 2,0 %) dürften die Auswirkungen auch eines gegebenenfalls „harten Brexits“ zu Jahresende für die Wiener Wirtschaft jedoch insgesamt begrenzt bleiben. Im Falle eines guten Handelsabkommens wird er so gut wie keine Auswirkungen haben.



Für heimische Unternehmen bietet die Wirtschaftskammer Österreich mit dem Brexit-Infopoint laufend aktualisierte Information, Beratung und Service

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