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Breitbandausbau – Rückgrat für digitale Infrastruktur

Wirtschaftskammer Wien begrüßt Ausbauplan der Bundesregierung - Großer Aufholbedarf in Wien

Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting
© Florian Wieser Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting

Die Coronakrise zeigte deutlich, dass eine funktionierende digitale Infrastruktur das Rückgrat sowohl für das wirtschaftliche als auch das gesellschaftliche Leben ist. Daher begrüßt die Wirtschaftskammer Wien die Pläne der österreichischen Bundesregierung zum dringend notwendigen Breitbandausbau. „Glasfasernetze sind ein wichtiger Teil der städtischen Infrastruktur – vergleichbar mit Energie oder Wasser“, betont Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting.

„Um als Wirtschaftsstandort mit anderen europäischen Städten bestehen zu können, braucht es Datenhighways mit einer Empfangsgeschwindigkeit von mindestens 1.000 Mbit/s “.
Martin Heimhilcher

Neue, komplexe Anwendungen wie etwa Cloud-Lösungen, Internet der Dinge oder Industrie 4.0 sind ein Treiber für den steigenden Datenverkehr. Während des Coronajahres kam noch Homeoffice für die Angestellten in vielen Wiener Betrieben dazu. Heimhilcher geht davon aus, dass der Homeoffice-Anteil zwischen 20 und 30 Prozent dauerhaft auch nach der Pandemie bleiben wird.

Rasche und professionelle Umsetzung wesentlich

Umso mehr ist für die Wiener Betriebe ein zuverlässiges Breitbandinternet – sowohl im Festnetz als auch durch 5G-Technik entscheidend. Nur so können die Unternehmen die Chance der Digitalisierung wirklich nutzen. „Eine rasche und professionelle Umsetzung des Ausbaus in Zusammenarbeit mit Bundesländern und Netzanbietern nach der politischen Ankündigung ist auch für Wiens Unternehmen wesentlich“, so Heimhilcher. Schon lange macht die Wirtschaftskammer Wien auf den Aufholbedarf in punkto Breitbandausbau aufmerksam. Aktuell läuft gerade eine Umfrage unter Wiens Unternehmen zum Breitbandausbau. Die Ergebnisse werden im Mai präsentiert.



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