th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Branchenarbeit braucht Feingefühl

Gremialobmann Martin Gänger findet es wichtig, an neuen Gesetzen und Vorschriften mitzuarbeiten, um negative Folgen für seine Branche hintanzuhalten. Die Jugendarbeit ist ihm persönlich ein großes Anliegen.

gänger
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at

Kohlenhändler neben Stromversorgern, lokale Heizölverkäufer neben großen, internationalen Mineralölkonzernen: Knapp 230 Unternehmen bilden das Wiener Gremium des Energiehandels. Ihre Interessen zu vertreten ist die Aufgabe von Gremialobmann Martin Gänger - und eine Herausforderung. Denn es geht um die Brücke zwischen Groß und Klein und den verschiedenen Energieformen, mit denen sich die Unternehmen beschäftigen. „Teilweise gibt es zwischen den Mitgliedsbetrieben auch Kunden-Lieferanten-Beziehungen”, sagt Gänger. Das brauche viel Erfahrung, profunde Branchenkenntnis, gute persönliche Kontakte zu möglichst vielen Betrieben und „jede Menge Fingerspitzengefühl”.

„Die Ökologisierung der Brennstoffe ist ein zentrales Branchenthema.”
Martin Gänger, Gremialobmann

Dennoch gibt es immer wieder Themen, die alle Branchenbetriebe betreffen und bei denen die Interessenvertretung wertvolle Arbeit leistet, wie Gänger betont. Etwa bei der Erarbeitung neuer Gesetze wie dem Energieeffizienzgesetz. Hier sei es allen Landesgremien gemeinsam gelungen zu erreichen, dass der Verkauf von umweltfreundlichen Treibstoffen als Energieeffizienzmaßnahme anerkannt wird - was vor allem die kleineren Branchenbetriebe vor viel Aufwand und hohen Kosten bewahrt habe, sagt Gänger.

Der Energiesektor forciert CO2-neutrale fossile Brennstoffe

Was derzeit die gesamte Branche bewegt, ist das Thema Ökologisierung von Brennstoffen. Speziell Ölheizungen sind unter Kritik - nicht ganz gerechtfertigt, sagt Gänger, weil nur für einen kleinen Teil des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Obwohl er Öko-Bedenken nachvollziehen kann, sei ein flächendeckender Tausch der bundesweit gut 600.000 Ölheizungen nicht machbar und wegen der hohen Kosten für die Betroffenen nicht sozial verträglich. „Unser Ziel ist, stattdessen einen CO2-freien fossilen Brennstoff zu liefern.” Der flächendeckende Einsatz von Heizkesselanlagen mit diesem erneuerbaren synthetischen Flüssigbrennstoffen solle ab 2040, spätestens aber 2050 erreicht sein. Gängers Anliegen ist es, Vertreter aus Betrieben aller Größen und Energiebereiche in die Branchenarbeit einzubinden - gerade bei den großen Konzernen sei das allerdings nicht immer einfach. Deren Know-how, etwa zu zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Energiesektor, wäre aber für die gesamte Branche spannend und könnte über die kleineren Betriebe auch in die Bevölkerung getragen werden, ist Gänger überzeugt. Was ihm sehr am Herzen liegt, ist der Kontakt mit der Jugend. Er nutzt jede Gelegenheit, um Jugendlichen seine Branche zu präsentieren und auch auf weniger bekannte Berufswege im Handel hinzuweisen. „Ich habe selbst im Handel gelernt und weiß, dass das eine gute Karrierebasis ist”, sagt der Obmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Dominic Schmid

Schmid: Mit vollem Einsatz für die Branche

Intensives Lobbying, verstärkte Markt-Verifizierung und Fairplay, Initiativen gegen den Fachkräftemangel, Entbürokratisierung - das sind nur einige Punkte auf der Agenda des neuen Hotellerie-Obmanns Dominic Schmid. mehr

Walter Ruck

Ja, wir Unternehmer schaffen richtig viel

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer mehr

Gremialobmann Walter Krammer

Krammer: „Man muss die Branche von innen kennen”

Von der Rechtsberatung bis zum Branchenlobbying: Das Gremium der Handelsagenten ist immer nah an seinen Mitgliedern dran, sagt der Wiener Branchenobmann Walter Krammer. mehr