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Binder: Anliegen der Branche aktiv vertreten

Kaffeehäuser sind aus Wien nicht wegzudenken. Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist unbestritten. Somit ist es wichtig, sich mit aller Konsequenz für die Interessen der Branche stark zu machen, betont Fachgruppenobmann Wolfgang Binder.

Wolfgang Binder
© Foto Weinwurm

Wolfgang Binder ist mit Leib und Seele Kaffeesieder, mit großer Erfahrung setzt er sich für die Interessen der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser ein, die er als Obmann seit 2016 vertritt. „Ich weiß aus eigener unternehmerischer Erfahrung, wo der Schuh drückt. Überbordende bürokratische Auflagen wie die teilweise schon absurden Hygienebestimmungen sind nur ein Teil der Hürden, mit denen sich Betriebe täglich konfrontiert sehen”, kritisiert Binder. Ein weiteres Ärgernis, und das habe bereits zur Gefährdung von Existenzen geführt, sei die Tatsache, dass Kaffeehausbetriebe noch immer für den Lärm der Gäste vor ihrem Lokal verantwortlich gemacht werden. „Das kann bei vermehrten Anzeigen der Anrainer z.B. zu einer verfrühten Sperrstunde führen”, ärgert sich Binder. Dieser Punkt in der Gewerbeordnung gehöre endlich überarbeitet. Dabei ist die wirtschaftliche Bedeutung der Wiener Kaffeehauskultur unbestritten. „Ein Besuch in einem Wiener Kaffeehaus gehört zum Fixprogramm fast jeden Wien-Besuchers”, so Binder. Für die Wiener selbst sei das Kaffeehaus „ja praktisch ihr verlängertes Wohnzimmer”.

„Wir brauchen weniger Bürokratie und wieder mehr Platz für Kreativität.”
Wolfgang Binder, Obmann Kaffeehäuser

Bieten kostenlos Aus - und Weiterbildungsmaßnahmen an

Punkte wie die besten Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche Arbeiten der Branche zu schaffen und sich für den Bürokratieabbau einzusetzen, stehen ganz oben auf der Agenda des Fachgruppenobmanns. „Darüber hinaus bieten wir kostenlos verschiedenste Aus - und Weiterbildungsmaßnahmen für die Branche im Rahmen unserer Kaffeesiederakademie an.” Seit ihrem Start haben rund 3300 Unternehmer bzw. Mitarbeiter die Weiterbildungsangebote zu vielfältigen Themen wie z.B. Hygiene im Kaffeehaus oder Ersthelfer-Kurse genutzt - oder die Branchentreffen zum internen Erfahrungsaustausch besucht.

Großer Erfolg mit entsprechendem Medienecho

Der Einsatz der Fachgruppe für die Mitglieder sei umfassend: Neue Mitglieder bekommen Infomappen, für alle Mitgliedsbetriebe werden Werbe- und Kennzeichnungsmaterialien gratis zur Verfügung gestellt. Außerdem wird die kostenlose Teilnahme an Aktionen wie „Eine Stadt. Ein Buch” oder der „Kriminacht” ermöglicht. „Auch das Jahresthema 2019 ,Frühstück im Kaffeehaus - immer ein Gewinn’ hat dieses spezielle Angebot wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt”, so Binder. Das jährliche „Frühlingserwachen im Schanigarten” mit Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig sei auch im vergangenen Jahr wieder ein großer Erfolg mit entsprechendem Medienecho gewesen.

Vielfalt der Kaffeehäuser

Darüber hinaus gibt es das „K-Magazin” (das Magazin der Wiener Kaffeehäuser) der Fachgruppe, das vier Mal jährlich erscheint. Es wird den Betrieben kostenlos zur Verfügung gestellt und richtet sich mit interessanten Branchennews zusätzlich auch an die Gäste. Auf der Plattform www.wiener-kaffeehaus.at können sich Betriebe kostenlos präsentieren und Besucher der Seite erhalten Infos zum Thema Kaffeehaus. „Aktionen wie der ,Tag des Kaffees’ am 1. Oktober, die ,Wienissimo’ oder eigene Veranstaltungen der Kaffeehausbetriebe machen immer wieder auf die Vielfalt der Kaffeehäuser aufmerksam. Und diese Vielfalt zu erhalten und dem kreativen Arbeiten der Unternehmer eine optimale Plattform zu bieten, ist mein erklärtes Ziel”, so Binder.

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