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Bilanzbuchhalter fordern mehr Berufsrechte

Jahressteuererklärungen für kleine Kapitalgesellschaften und Vertretungsrecht vor den Sozialversicherungen von Branche gefordert.

bilanzbuchhalter
© Florian Wieser

„Bilanzbuchhalter sind zwar berechtigt, Jahresabschlüsse für kleine Kapital-Personengesellschaften und Einzelunternehmen sowie Umsatzsteuervoranmeldungen zu erstellen, aber dürfen die Einkommenssteuer- oder Umsatzsteuererklärung für ihre Klienten nicht ausfüllen und einreichen. Dies ist Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern vorbehalten. Das wollen wir ändern“, erklärt Thomas Stefan Wurst, Berufsgruppensprecher der Rechnungswesen-Berufe der Wirtschaftskammer Wien. Vor allem für Unternehmer in der Gründungsphase ist das umständlich und bedeutet unnötige finanzielle Mehrbelastungen.

„Deshalb fordern wir das Vertretungsrecht der Bilanzbuchhalter bei Jahressteuererklärungen für kleine Kapitalgesellschaften und vor den Sozialversicherungen sowie ein Beratungsrecht in Angelegenheiten des Kollektivvertragsrechts“
Thomas Stefan Wurst

An tatsächliche Bedürfnisse der Klienten anpassen

„Auch die Rechte der Buchhalter sollen um die Abgabe der Umsatzsteuererklärung und die Rechte der Personalverrechner um die Beratung in Angelegenheiten des Kollektivvertragsrechts ergänzt werden.“ Die laufenden Entwicklungen im Steuer- und Abgabenrecht und im Alltag der Unternehmer würden im Bilanzbuchhaltungsgesetz derzeit nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem seien die Berufsbilder der Rechnungswesen-Berufe teilweise unklar formuliert. Das erschwert den Alltag der Rechnungswesen-Experten. „Die Berechtigungen der Rechnungswesenberufe müssen daher an die tatsächlichen Bedürfnisse der Klienten angepasst werden“, fordert Wurst. „Dafür spricht auch das hohe Qualifikationsniveau der Ausbildung zum selbständigen Bilanzbuchhalter.“

Branche präsentiert Zukunftsdossier

Die Forderungen nach den erweiterten Berufsrechten und klaren Berufsbildern sind Teil eines Zukunftsdossiers, das die Branche gemeinsam erarbeitet hat. „Bei den Zukunftsgesprächen haben wir uns gemeinsam auf Forderungen und Handlungsfelder geeinigt, die uns als Grundlage für unsere weitere Arbeit dienen sollen.“ Die Branche will sich künftig stärker mit der Digitalisierung und Automatisierung sowie der Qualitätssicherung beschäftigen.

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