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Betriebskultur hat Luft nach oben

In kleineren Betrieben ist es um die Unternehmenskultur deutlich besser bestellt als in großen, zeigt eine neue Studie. Auch das Know-how älterer Mitarbeiter schätzen sie mehr.

Betriebskultur
© wildworx-Fotolia

Unternehmenskultur ist ein entscheidender Erfolgsfaktor in jedem Betrieb, egal wie groß oder aus welcher Branche er ist. Das Hernstein Institut für Management und Leadership der Wirtschaftskammer Wien hat sich angesehen, wie sehr Unternehmenskultur in den Betrieben gelebt wird. Dafür wurden 1530 Führungskräfte in Österreich und Deutschland detailliert befragt. Einige der Ergebnisse überraschen. So zeigt sich, dass vor allem die Führungskräfte in Kleinbetrieben der Kultur in ihrem Unternehmen gute Noten geben. In Großbetrieben fällt die Bewertung deutlich kritischer aus - vor allem durch das untere Management, das die Lage auch in anderen Bereichen nicht ganz so rosig sieht wie das oberste Management.

Jüngere Führungskräfte vermissen Buntheit

In Summe hat die Betriebskultur überall noch Luft nach oben. Denn auf einer Skala von eins bis zehn bekommt die Wärme im Unternehmen nur einen Durchschnittswert von 6,4 - und das ist der beste Wert bei elf abgefragten Indikatoren der Unternehmenskultur. Eigenschaften wie Offenheit, Ehrlichkeit oder Organisation liegen dahinter. Jüngere Führungskräfte vermissen vor allem die Buntheit in ihrem Betrieb. In größeren Unternehmen werden ihre Erwartungen eher erfüllt, denn diese sind den kleinen beim Diversitätsmanagement deutlich voraus. Mehr als jeder dritte Betrieb mit 1000+-Mitarbeitern hat bereits Diversitätsmaßnahmen umgesetzt und achtet vor allem im Personalmanagement darauf, dass er seine Teams heterogen zusammensetzt und die Mitarbeiter über den Nutzen von Diversität informiert. Der IT- und Telekom-Sektor ist hierbei führend, was mit dem akuten Fachkräftemangel dieser Branche zusammenhängen könnte.

Nur jeder dritte Betrieb sichert das Wissen älterer Mitarbeiter

Entwicklungspotenzial hat außerdem die Sicherung des Know-hows älterer Mitarbeiter. Nur 32 Prozent der befragten Unternehmen setzen hier Maßnahmen - vor allem handelt es sich dabei um einen informellen Austausch, gefolgt von regelmäßigen Meetings und einer schriftlichen Dokumentation. Auch hier ist die IT- und Telekom-Branche führend, während der Know-how-Sicherung im Sozial- und Gesundheitswesen der Studie zufolge am wenigsten Aufmerksamkeit zukommt. Nach Unternehmensgröße betrachtet gibt es keine signifikanten Unterschiede, wenn es um die Know-how-Sicherung geht, wohl aber zwischen den einzelnen Unternehmen. Die Weitergabe von Erfahrung scheint daher mehr eine Frage der Unternehmensführung zu sein, so die Studie. Geschätzt wird das Know-how älterer Mitarbeiter in kleinen Betrieben deutlich mehr als in großen, ergab die Befragung

Statistik
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