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Betriebe investieren mehr Geld in ihre Mitarbeiter

„Weiterbildung ist die Antwort auf den Fachkräftebedarf in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung”, sagte Christian Bayer, Obmann der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung (PbEB), bei der Präsentation der Weiterbildungsstudie 2019.

Christian Bayer, Obmann der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung (PbEB) bei der Präsentation der Studie.
© Weinkirn Christian Bayer, Obmann der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung (PbEB) bei der Präsentation der Studie.

Weil der Fachkräftemangel sich in immer mehr Branchen zuspitzt, war die Studie von heimischen Führungskräften und Personalverantwortlichen bereits mit Spannung erwartet worden. Und sie zeigt, dass die Unternehmen mehr denn je auf Weiterbildung setzen: 23 Prozent der 500 befragten Betriebe ab 20 Mitarbeiter planen, heuer mehr Geld für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auszugeben. Nur vier Prozent wollen weniger ausgeben. Auch im Langzeitvergleich ist der Trend zu höheren Ausgaben für Weiterbildung gut sichtbar. Interessant ist auch der Blick auf die Weiterbildungsbereiche, von denen sich Unternehmen den größten Nutzen im Wettbewerb mit anderen Betrieben erwarten: Technik und Produktion, Persönlichkeitsentwicklung sowie Verkaufstraining und Marketing liegen praktisch gleich auf, auch EDV liegt hoch im Kurs, während etwa Sprachen, Recht und Betriebswirtschaft weit abgeschlagen liegen.

Höherqualifizierung gefragt

Bei ihren Weiterbildungsmaßnahmen geht es den Betrieben vor allem um die fachliche Höherqualifizierung der Mitarbeiter, gefolgt von der Entwicklung der Führungskräfte und Digitalisierungskompetenzen. Jeder dritte Betrieb hat allerdings auch Angebote im Programm, die nicht angenommen werden. Häufigste Gründe dafür sind Zeitmangel oder das fehlende Interesse der Mitarbeiter. Eindeutig sind auch die Erwartungen der Betriebe an die Politik: 88 Prozent meinen, dass Strategien für lebenslanges Lernen den Wirtschaftsstandort Österreich bildungsfreundlicher machen würden, 95 Prozent sagen, lebenslanges Lernen sollte in den kommenden Jahren ein wichtiges Thema der Bildungspolitik sein.

PbEB
© wkw/PbEB

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