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Betriebe der Wiener Einkaufsstraßen retten Weihnachtsbeleuchtung

Es ist fix. Die glitzernden Lichter werden heuer wieder erstrahlen. Dem Stromsparen wird durch LED-Lampen und verkürzte Einschaltzeiten Rechnung getragen.

Weihnachtsbeleuchtung
© Krewenka/Steinbrenner

„Es freut mich, dass die Einkaufsstraßenvereine beschlossen haben, Wien zu Weihnachten wieder die spektakulären Lichter zu bescheren. Gerade jetzt brauchen wir positive Stimmung, den Glanz und die Wärme. Zugleich wird durch den verstärkten Einsatz von LED-Lampen und eine verkürzte Leuchtdauer der Stromverbrauch weiter reduziert. Mir ist bewusst, wie viel Aufwand die Einreichung, das Aufhängen, die Lagerung und die Wartung der Beleuchtung jedes Jahr für die Vereine bedeutet. Umso mehr möchte ich mich bei ihnen bedanken, dass sie die Beleuchtung in diesen schwierigen Zeiten wieder möglich machen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Die WK Wien und die Stadt Wien unterstützten die Unternehmen dabei.

Mir ist bewusst, wie viel Aufwand die Einreichung, das Aufhängen, die Lagerung und die Wartung der Beleuchtung jedes Jahr für die Vereine bedeutet.
Walter Ruck

Vertreter der Wiener Kaufleute in den Einkaufsstraßen und Einkaufsgebieten haben bei einem runden Tisch beschlossen, dass sie allen Widrigkeiten zum Trotz die stimmungsvollen Lichter wieder einschalten. Ihre Gründe dafür sind:

  • Die Weihnachtsbeleuchtung vermittelt Zuversicht in diesem für viele Menschen schwierigen Winter. Gerade in der heurigen Vorweihnachtszeit soll es in den Einkaufsstraßen nicht finster sein.
  • Die Weihnachtsbeleuchtung steht mehr denn je für den regionalen Einkauf, für persönliche Beratung und für ein breites Angebot. Sie erhöht die Wertschöpfung am Standort. Einkaufen in Wien bei den heimischen Händlern erhält die Unternehmensvielfalt, sichert Arbeitsplätze und kommt so wiederum der Wiener Bevölkerung zugute. Die Beleuchtung ist jedes Jahr wieder ein Garant für eine erhöhte Frequenz in den Straßen, für Einheimische ebenso wie für Touristen.
  • Licht gibt Sicherheit. Die Betriebe wollen dieses Grundbedürfnis der Menschen unterstützen.

Stromverbrauch maximal verringert 

Den hohen Strompreisen und der Energieknappheit wird die Weihnachtsbeleuchtung in jedem Fall Rechnung tragen: 2021 leuchtete sie rund 660 Stunden, heuer wird die Einschaltzeit auf 364 Stunden reduziert, was einer Ersparnis von fast 45 Prozent entspricht.
Erreicht wird das dadurch, dass

  • die generelle Beleuchtungszeit auf den Zeitraum von 18. November 2022 bis 8. Jänner 2023 verkürzt wird.
  • Darüber hinaus wird sie an diesen Tagen von 15 bis 22 Uhr leuchten, statt wie früher bis 24 Uhr.
  • Bereits vor rund 10 Jahren wurde begonnen, die Weihnachtsbeleuchtung auf LED-Lampen umzustellen. Heuer wird der Großteil der Weihnachtsbeleuchtungen damit ausgerüstet sein. Die Weihnachtsbeleuchtung wird daher nur mehr rund 49.000 kWh verbrauchen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 14 Wohneinheiten mit je vier Personen.

Welche Straßen erstrahlen werden

Bislang haben 27 Einkaufsstraßenvereine um eine Genehmigung beim Magistrat angesucht. Die WK Wien geht davon aus, dass es bis zur Weihnachtszeit wieder rund 30 Weihnachtsbeleuchtungen geben wird. Fixstarter sind der Graben, die Kärntner Straße sowie die Rotenturmstraße. Die Montage beginnt wie immer im Oktober, um sicherzustellen, dass die Weihnachtsbeleuchtungen rechtzeitig erstrahlen. Zum Großteil können die Montagearbeiten nur in der Nacht durchgeführt werden. Sie sind stark vom Wetter abhängig. Bei Starkregen und Sturm müssen die Arbeiten unterbrochen werden.

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