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Betriebe brauchen dringend Corona-Hilfe

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Walter Ruck
© ian ehm

Wer rasch hilft, hilft doppelt. So lautet eine Erkenntnis, die sich schon vor gut zehn Jahren bezahlt gemacht hat, als die Weltwirtschaft nach dem US-Banken-Crash in eine tiefe Krise schlitterte. Wir alle hoffen, dass die aktuelle Corona-Krise weniger lang dauern wird und die Wirtschaft nicht so massiv treffen wird wie die Krise damals. Doch wir wissen es nicht.

Wir arbeiten derzeit Tag und Nacht an Lösungen für die Unternehmen. In Wien wird es einen eigenen Sozialpartnergipfel geben. Ich bin überzeugt: Wir können dieser Krise die Stirn bieten.
Walter Ruck

Kleinbetrieben vor existenzbedrohenden Problemen

Daher ist es jetzt dringend notwendig, die bereits betroffenen Betriebe und Branchen entschlossen zu unterstützen. Dazu braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen - von Lockerungen im Arbeitsrecht über praxistaugliche Kurzarbeit bis hin zu längeren Fristen für Steuerstundungen, Haftungsübernahmen für Überbrückungskredite und volle Entschädigung für Mitarbeiter, die unter Quarantäne gestellt werden oder ihre Kinder beaufsichtigen müssen, wenn demnächst vielleicht die Schulen und Kindergärten geschlossen werden. Und es gibt noch viel mehr Fragen, auf die es Antworten braucht. Denn praktisch stündlich erreichen uns in der Wirtschaftskammer Wien neue, individuelle Betroffenheiten, für die Lösungen notwendig sind. So stehen durch die verhängten Veranstaltungsverbote in Wien nun auch eine große Zahl an Kleinbetrieben vor existenzbedrohenden Problemen.

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