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Beteiligung am Unternehmen als Möglichkeit

Zusätzlich zu Krediten ist eine Beteiligung Dritter am Unternehmen eine Möglichkeit, um den Finanzierungsbedarf des Betriebs nachzukommen. Möglichkeiten hierfür gibt es am privaten Markt, aber auch durch öffentliche Stellen

Geld
© Erwin Wodicka/Fotolia

Ein Angebot, das nur Wiener Unternehmen offensteht, ist die stille Unternehmensbeteiligung durch die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank (WKBG), deren Eigentümerinnen die Wirtschaftskammer Wien, die Stadt Wien und die führenden Banken und eine Versicherungsgesellschaft sind. Bei dieser Finanzierungsform beteiligt sich die WKBG als stille Gesellschafterin am Unternehmen. Die Eigentumsverhältnisse werden dabei nicht berührt. Diese stillen Beteiligungen sind zwischen 100.000 Euro und 500.000 Euro und für eine Laufzeit von fünf bis zehn Jahren möglich. Die Beteiligung dient der Finanzierung von Investitionsvorhaben, Betriebsübernahmen, Betriebserweiterungen und Modernisierungen sowie von Wachstumsprojekten. Eine vorangehende Unternehmensbewertung ist nicht notwendig, es kommt zu keiner Substanzbeteiligung und es werden keine Mitbestimmungsrechte eingeräumt.

Die „Stolz auf Wien”-GmbH

Eine weitere Möglichkeit ist die „Stolz auf Wien” Beteiligungs GmbH, die in der Wien Holding anlässlich der Corona-Krise gegründet wurde. Diese Beteiligungsgesellschaft soll über ein Kapitalvolumen von 50 Millionen Euro verfügen, wobei die Stadt Wien 20 Millionen Euro dafür bereitstellt. Die Beteiligung ist auf maximal eine Million Euro bzw. auf maximal 20 Prozent Gesellschafteranteile pro Unternehmen begrenzt. Nach spätestens sieben Jahren müssen die Beteiligungen von den Unternehmen zurückgekauft werden. Zielgruppe sind Unternehmen, die über Wien hinaus relevant und mit Wien eng verbunden sind. An welchem Unternehmen sich die Gesellschaft beteiligt, entscheidet unter anderem ein Expertenausschuss.

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