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Besondere Umstände verlangen besondere Maßnahmen

Die seit vergangener Woche geltende Registrierungspflicht in der Gastronomie hat für viel Aufregung gesorgt. Aber das sei alles besser als ein zweiter Lockdown, finden Gastronomie-Obmann Peter Dobcak und Kaffeehaus-Obmann Wolfgang Binder.

Kaffeehaus-Obmann Wolfgang Binder (l.) und Gastro-Obmann Peter Dobcak beruhigen die Branchenkollegen: „Auf und durch lautet jetzt die Devise. Besser als ein zweiter Lockdown ist das allemal.”
© Florian Wieser Kaffeehaus-Obmann Wolfgang Binder (l.) und Gastro-Obmann Peter Dobcak beruhigen die Branchenkollegen: „Auf und durch lautet jetzt die Devise. Besser als ein zweiter Lockdown ist das allemal.”

„Natürlich verstehe ich die Skepsis der Gastronomen. Und viel Zeit, sich von Freitag auf Montag auf die neue Registrierungspflicht einzustellen, hatten sie auch nicht”, beschreibt Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der WK Wien, die Verordnung der Stadt Wien. Diese wurde am Freitag, den 25. September angekündigt und musste ab Montag, den 28. September in den Wiener Gastrobetrieben und Kaffeehäusern umgesetzt werden. „Es ist absolut verständlich, dass die Nerven bei Gastronomen aufgrund der vielen Maßnahmen in der letzten Zeit blank liegen. Vor allem, als wieder neue Regeln wie die Maximalgrenze von zehn Personen an einem Tisch aufkam und viele Feiern einfach nicht mehr möglich wurden”, sagt Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehausbetriebe.

Besondere Umstände verlangen besondere Maßnahmen

Trotz allem sei es jetzt unbedingt notwendig, „einfach mal durchzuschnaufen” und sich an die neue Situation zu gewöhnen.

„Denn alles in allem ist die neue Registrierungspflicht immer noch besser als ein zweiter Lockdown oder eine Vorverlegung der Sperrstunde.“
Peter Dobcak

Dobcak ist sich sicher, dass sich das Ganze „mit der Zeit schon einspielen werde, sowohl bei den Wirten als auch bei den Gästen”. Binder fügt hinzu: „Besondere Umstände verlangen besondere Maßnahmen. Unsere Gäste - und ihre Daten - sind bei uns gut und sicher aufgehoben. Zusammen können wir zu einer Verbesserung der Covid-19-Situation beitragen.” Gäste, die sich um den Schutz ihrer Daten laut DSGVO sorgen, hätten keinen Grund dazu. „Die Unterlagen werden nur vier Wochen aufbewahrt und ausschließlich auf Verlangen der Behörde ausgehändigt”, so Dobcak. Und Einsicht genommen werden darf nur, wenn ein Covid-19-Verdachtsfall vorliegt. Es sei, so betonen Binder und Dobcak, unter den aktuellen Bedingungen eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: „Denn die Gastronomie kann weiter geöffnet haben und leistet einen Beitrag für die Gesundheit ihrer Gäste.”


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