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Beratergipfel zieht Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft

Ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr und viel Ausblick auf die aktuellen Themen für Unternehmensberater standen im Zentrum des heurigen Beratertages. 

Spartenobmann Martin Heimhilcher, Teamleiter Alois Frank und Helmut Mondschein
© Florian Wieser (v.l.) Spartenobmann Martin Heimhilcher, Teamleiter Alois Frank und Helmut Mondschein, Leiter des wko[forum]wien, präsentierten Beratern welche Themen heuer gefragt sind.

„Für Unternehmer ist es unheimlich wichtig, rasch an benötigte Informationen zu kommen. Ich habe auch selbst schon eine geförderte Beratung in Anspruch genommen”, sagte Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer (WK) Wien letzte Woche am Beratertag. Mittlerweile gehöre es schon zur gelebten Praxis, dass Unternehmer nicht mehr alles selbst in Erfahrung bringen, sondern sich bei wichtigen Themen Hilfe von Spezialisten holen. Die WK Wien bietet mit ihrem großen Beraterpool zu entscheidenden Unternehmensbereichen geförderte Beratungsstunden an. Im Vorjahr gaben mehr als 90 Prozent der Kunden an, mit der Beratung sehr zufrieden bzw. zufrieden gewesen zu sein. Ein gutes Zeugnis, das die Qualität der Leistung und den Bedarf bestätigt.

„Mittlerweile beauftragen 51 Prozent der Unternehmer eine weitere Beratung auf eigene Kosten, nachdem sie die geförderte Beratung in Anspruch genommen haben.”
Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe Wien für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie.

Die heißesten Themen 2018

Alois Frank, Teamleiter der Unternehmensberatung der WK Wien, fasste zusammen, in welchen Bereichen der Schuh bei Unternehmern drückt und wo die Berater im kommenden Jahr intensiv gefragt sein werden. Vor allem die Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt, wird weiterhin ein heißes Eisen sein. Hier sind sowohl Rechtskundige als auch Berater der Informationstechnologie im Einsatz. Der zweite Themenschwerpunkt des Beraterpools liegt im kommenden Jahr auf einer Digitalisierungsoffensive. Unternehmer müssen sich über kurz oder lang den Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt stellen. Wer dort das Förderprogramm und die Beratungseinheiten von „KMU digital” in Anspruch nimmt, bekommt kompakt wertvolle Informationen und erweitert eigene Kompetenzen und die seiner Mitarbeiter. Es gibt im Zuge der Digitalisierungsoffensive auch Hilfestellung für jene, die neben ihrem Verkaufslokal in Wien als zusätzlichen Vertriebskanal für ihre Produkte den österreichischen Online-Marktplatz shöpping.at nutzen wollen.

Langfristige Betreuung

Wenn man schon zu Beginn der Selbstständigkeit gute Erfahrung mit Beratungen macht, wird man auch später z.B. in kritischen Unternehmensphasen oder um Zwischenbilanzen zu ziehen eher einen Berater engagieren. Ziel der neuen Projekte des Beraterteams der WK Wien ist, dass Unternehmer langfristig betreut werden;


  • Das Projekt „Take off” soll Gründungswilligen bei der Entscheidung helfen „Gründen ja oder nein”. Wenn ja, wird dabei unterstützt, ein umsetzungsfähiges Geschäftssmodell zu finden. Nach der Gründung werden die neuen Unternehmer noch eineinhalb Jahre weiter begleitet.
  • Mit der Unternehmensentwicklung UE18 begleiten die Berater Unternehmer aufbauend für ein Jahr und können bei der Entwicklung von verschiedenen Strategien unterstützen.
  • Das dritte Pilotprojekt, der Status-Check, zeigt Unternehmern, wo sie mit ihrem Unternehmen gerade stehen bzw. in welchen Bereichen noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist.
  • Wer sich über die neue Norm ISO 20700 für Unternehmensberater informieren möchte, kann dies bei einer Roadshow, die derzeit durch Österreich tourt, tun. In Wien wird sie am 12. Februar Station machen.
Wer sich beraten lässt
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Die Top-Beratungsthemen
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51 Prozent
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