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Bei der Übernahme hilft jeder Euro

Wirtschaftskammer Wien-Übernahmezuschuss erleichterte Zahntechnikerin den Start

Zahntechnikerin Barbara Kaincz liebt das kreative Element an ihrem Beruf. Im Vorjahr übernahm sie das Labor ihres Arbeitgebers. Der Übernahmezuschuss der WK Wien war eine willkommene Starthilfe.
© wkw/esp Zahntechnikerin Barbara Kaincz liebt das kreative Element an ihrem Beruf. Im Vorjahr übernahm sie das Labor ihres Arbeitgebers. Der Übernahmezuschuss der WK Wien war eine willkommene Starthilfe.

Als Zahntechnikerin hat Barbara Kaincz schon viele Jahre Berufserfahrung. In die Rolle als Unternehmerin ist sie dagegen erst vor kurzem geschlüpft. Vorigen September übernahm sie das Zahntechnik-Labor ihres langjährigen Arbeitgebers in der Meidlinger Koppreitergasse, der in den Ruhestand ging. Die Übernahme war wohlvorbereitet. Schon vier Jahre davor habe ihr Chef sie gefragt, ob sie sich vorstellen könne, das Labor nach seiner Pensionierung zu übernehmen.

„Ich war froh, dass es das gibt. Gerade am Anfang, wenn man einen Betrieb übernimmt, gibt es viele Ausgaben, die man nicht einkalkuliert hat”
Barbara Kaincz

Nach einigem Überlegen beschloss sie, diesen Schritt zu wagen und legte sich einen Plan zurecht. Einerseits betraf das die Vorbereitung auf die Meisterprüfung - Voraussetzung, um selbstständig ein Zahntechniklabor führen zu können. Andrerseits auch den Wechsel in die Rolle der selbstständigen Unternehmerin. „Ich war mehrmals bei den Gründertagen der Wirtschaftskammer Wien”, erzählt Kaincz. Dort hörte sie auch von der Möglichkeit des Betriebsübernahme-Zuschusses, einer Serviceleistung der Wirtschaftskammer Wien für ihre Mitglieder „Das habe ich mir gemerkt.”

Kein großer Aufwand

Als sie mit 1. September 2019 - den Meisterbrief frisch in der Tasche - schließlich das Labor mit drei Mitarbeitern übernahm, stellte sie sofort den Antrag auf den Zuschuss. „Es war überhaupt kein großer Aufwand”, erinnert sich die Jungunternehmerin. Und das Geld sei auch ohne weiteres Nachhaken überwiesen worden - eine willkommene Starthilfe. Die Entscheidung für das Unternehmertum hat Kaincz bisher übrigens nicht bereut. „Ich habe treue Stammkunden übernommen und die Arbeit macht mir viel Spaß. Wenn es so weitergeht, bin ich glücklich.”



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