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Baby-Auszeit hat super geklappt

Betriebshelfer erleichterte den Spagat zwischen Familie und Betrieb

Wie schon bei ihrem ersten Kind holte sich Stephanie Edtstadtler auch vor der Geburt von Baby Nelli einen Betriebshelfer, der in der Zeit des Mutterschutzes im Lokal für sie einsprang. „Diese Unterstützung war wirklich super”, sagt sie.
© wkw/spitaler Wie schon bei ihrem ersten Kind holte sich Stephanie Edtstadtler auch vor der Geburt von Baby Nelli einen Betriebshelfer, der in der Zeit des Mutterschutzes im Lokal für sie einsprang. „Diese Unterstützung war wirklich super”, sagt sie.

Eine kleine, gemütliche Café-Bar im Vintage-Look, die auf Freundlichkeit und Wohlfühl-Atmosphäre setzt: Das ist das Café „Fräulein’s” in der Lerchenfelder Straße. Vor fünf Jahren erfüllte sich Stephanie Edtstadtler mit der Eröffnung des Lokals einen Traum - und hat damit offenbar ins Schwarze getroffen: „Wir haben viele Stammgäste, für die unser Café zum zweiten Wohnzimmer geworden ist”, ist Edtstadtler stolz. Auch das bayrische Bier vom Fass komme gut an, erzählt die in Wien geborene und in Bayern aufgewachsene Unternehmerin.

Rasch waren alle Formalitäten erledigt

Unternehmerin zu sein ist ein Full-time-Job. Trotz stundenweiser Unterstützung im Lokal durch Teilzeit-Mitarbeiter ist es kaum denkbar, selbst längere Zeit auszufallen, sagt die Gastronomin. Als sich 2017 Nachwuchs ankündigte, war guter Rat also teuer. Edtstadtler fand die Lösung im Verein Betriebshilfe. Dieser unterstützt Unternehmerinnen mit kostenlosen Betriebshelfern, die während der Mutterschutzzeit im Betrieb für sie einspringen.

„Die Betriebshilfe-Beratung durch die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Wien war super”
Stephanie Edtstadtler

Auch ein Betriebshelfer war rasch gefunden - Moritz Pramann hatte davor bereits als Aushilfskraft bei ihr gearbeitet. „Mir war wichtig, dass der Betriebshelfer das Lokal kennt und die Gäste auch ihn kennen”, betont Edtstadtler. Rasch waren alle Formalitäten erledigt, und sie konnte sich beruhigt einige Wochen aufs Baby konzentrieren.

Gut funktioniert

Das hat so gut funktioniert, dass die Gastronomin auch vor der Geburt ihrer zweiten Tochter Nelli heuer im Frühjahr wieder auf die Betriebshilfe zurückgriff - und auch auf den bewährten Betriebshelfer. Fast vier Monate war Pramann im Einsatz, weil Edtstadtlers Mutterschutz diesmal schon früher begann. „Weil wir ein Raucherlokal waren”, erklärt die junge Mutter.

Ihr Resümee zur Betriebshilfe ist rundum positiv. „Hätte ich einen Ersatz aus eigener Tasche zahlen müssen, wäre das heftig gewesen.” Mittlerweile steht Edtstadtler allabendlich wieder selbst im „Fräuleins”. Und ihre beiden Mädchen? „Die sind derweilen beim Papa gut versorgt”.

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