th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Autohandel: Die Branchenzukunft im Fokus

Der Fahrzeughandel muss sich neu erfinden - aber wie? Experten erörterten die Frage kürzlich bei einer Diskussionveranstaltung.

„Autopapst” Ferdinand Dudenhöffer, Werner Girth (KPMG) und Burkhard Ernst, Obmann des Wiener Gremiums für den Fahrzeughandel
© Anna Rauchenberger „Autopapst” Ferdinand Dudenhöffer, Werner Girth (KPMG) und Burkhard Ernst, Obmann des Wiener Gremiums für den Fahrzeughandel

„Die Leute lieben ihr Auto und das wird sich auch so schnell nicht ändern”, stellte der deutsche Universitätsprofessor und „Autopapst” Ferdinand Dudenhöffer zum Auftakt der Veranstaltung zur Zukunft des Fahrzeughandels im Novomatic Forum fest. Er diskutierte dort mit Gastgeber Burkhard Ernst, Gremialobmann des Wiener Fahrzeughandels und Obmann des Vereins Mein Auto, und Werner Girth vom Wirtschaftsberatungsunternehmen KPMG. Einig war man, dass Autohäuser künftig anders aussehen werden. Die Branche stehe unter hohem Druck und müsse sich neu erfinden, so Dudenhöffer. Car-Abos, bei denen der Kunde monatlich für die Zurverfügungstellung eines Pkw zahle, hält er für einen Trend, der sich durchsetzen wird. Dagegen sieht der Experte Car-Sharing als wenig erfolgversprechend.

Für Ernst steht außer Frage, dass sich persönliche Beratung und Service auch künftig durchsetzen werden: „Diese Aspekte gilt es zukünftig noch stärker als Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Online-Handel zu realisieren”,  betonte er. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage sind es nur 13 Prozent der Autokäufer, die sich online informieren und auch kaufen.

Nachhaltigkeit in Herstellung und Vertrieb ein neuer Aspekt

Wie sollen aber Unternehmen agieren, um auch künftig Erfolg zu haben? Entscheidend sei, dass sich die Autoindustrie mit den neuesten Technologien intensiv beschäftigt, betonte Girth. Vor allem entlang der Customer Journey - dem Entscheidungsweg eines Kunden bis zum Kauf -, aber auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette könnten viele Anknüpfungspunkte für die Entwicklung neuer Ideen, auch unterstützt durch den Einsatz von AI-Technologien, gefunden werden. Nachhaltigkeit in Herstellung und Vertrieb sei ein neuer Aspekt, der die Branche noch viele Jahre beschäftigen werde, ist Girth sicher. Er empfahl, bei der Suche nach Lösungsmodellen auch in anderen Branchen Anleihen zu nehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kasia Greco

EPU-Sprecherin Greco: „Wer vorsorgt, soll keinen SVS-Selbstbehalt zahlen“

All jene Unternehmer sollen vom Selbstbehalt befreit werden, die am Gesundheitsvorsorge-Programm der SVS aktiv und erfolgreich teilnehmen mehr

Fachgruppe Wien der Reisebüros

9. Wiener Reisebürotag

Heuer wurde ein Thema gewählt, das derzeit auch in allen Medien zu finden ist: „Nachhaltiger Tourismus“ mehr