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Auf die Umwelt schaut man eben

Beim Wiener Unternehmen Gourmet wird im großen Stil gekocht. Und zwar portionsgenau für rund 5400 Schulen, Kindergärten, Sozialeinrichtungen und Unternehmen in Österreich und Deutschland. Ganz besonders engagiert sich Gourmet dabei auch für die Umwelt.

Gourmet-Chef Herbert Fuchs (M.) in der Entwicklungsküche mit Claudia Ertl-Huemer (Geschäftsfeldleiterin) und Küchenchef Markus Stacherl.
© wkw/pippan Gourmet-Chef Herbert Fuchs (M.) in der Entwicklungsküche mit Claudia Ertl-Huemer (Geschäftsfeldleiterin) und Küchenchef Markus Stacherl.

In der Wiener Frischküche des Gemeinschaftsverpflegers Gourmet sitzt jeder Handgriff. 260 Mitarbeiter verarbeiten hier Tonnen an Lebensmitteln. All das braucht viel Wasser und Energie. Und es entsteht auch Abfall. Doch Gourmet tut viel, damit das nicht zulasten der Umwelt geht. Denn seit vielen Jahren setzt das Unternehmen ein Umweltprojekt nach dem anderen um. Drei Prozent weniger Energie will Gourmet jedes Jahr erreichen. Und das, obwohl das Unternehmen wächst und immer mehr kocht. „Gourmet engagiert sich für Umweltschutz, weil eine intakte Umwelt die Lebensgrundlage für alle Menschen ist. Denn es ist wichtig, dass auch unsere Kinder die Natur so erleben dürfen, wie wir das in unserer Kindheit machen konnten”, sagt Gourmet-Geschäftsführer Herbert Fuchs. Er steht seit 2004 an der Spitze des Unternehmens und übernahm es einst mit 53 Millionen Euro Jahresumsatz. Heute liegt der Umsatz bereits bei rund 146 Millionen Euro. Tendenz weiter steigend.

Gourmet beliefert 2700 Kindergärten und Schulen, 2700 Unternehmen sowie Heime und Spitäler. Neue Küchengeräte helfen Energie zu sparen.
© wkw/Pippan Gourmet beliefert 2700 Kindergärten und Schulen, 2700 Unternehmen sowie Heime und Spitäler. Neue Küchengeräte helfen Energie zu sparen.

Zusätzlich zur Frischküche in der Wiener Oberlaaer Straße (23. Bezirk) gehören zu Gourmet eine weitere in St. Pölten, mehrere Restaurants und Kaffeehäuser, Betriebsrestaurants in ganz Österreich und rund 1500 Mitarbeiter. 2600 Betriebe beliefern Gourmet, 930 davon kommen aus Wien. Mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen in Wien.

Investitionen in die Umwelt zahlt sich langfristig aus

Gourmet investiert seit vielen Jahren in den Umweltschutz. So wurden etwa ältere Küchengeräte reihenweise durch neue, energie- und wassersparende ersetzt. Außerdem wird Abwärme nun zum Heizen verwendet. Der Restmüll wurde drastisch reduziert, indem man Lieferanten ersuchte, in Mehrweggebinde zu liefern statt in Kunststoffverpackungen. Zwei Elektro-Autos erledigen Fahrten zwischen den verschiedenen Gourmet-Standorten. Und vor Kurzem entstand am Dach der Frischküche in St. Pölten eine riesige Photovoltaikanlage, die den Standort mit „grünem” Strom unterstützt. Viel zum Umweltschutz trage auch bei, dass fast alle Lebensmittel aus der Region stammen, sagt Fuchs. Die Transportwege sind damit kurz, der ökologische Fußabdruck klein. Und: 

„Wir wissen sehr genau, wie der Bedarf bei unseren Kunden ausschaut. Dadurch können wir portionsgenau kochen und auch portionsgenau die Speisen zustellen.”
Herbert Fuchs

Damit würden praktisch keine Lebensmittel verschwendet. Ein eigenes Umweltteam kümmert sich um die Evaluierung umgesetzter Projekte und die Entwicklung neuer Ideen. Stefan Prantl ist der Umweltbeauftragte von Gourmet und leitet dieses Team. In den vergangenen Jahren hat er viele Projekte auch bei ÖkoBusiness Wien, dem Umweltprogramm der Stadt Wien, eingereicht.  Er ist überzeugt, dass sich Investitionen in die Umwelt langfristig auszahlen. „Das weiß auch unsere Geschäftsführung sehr gut”, sagt Prantl.




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