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Arbeitszimmer bleibt weiter Thema

Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting, begrüßt den Plan der Regierung, den Grenzbetrag bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) anzuheben. Auch die Forderung nach besserer Absetzbarkeit des Arbeitsbereichs im Wohnungsverband soll nun kommen.

Martin Heimhilcher
© Florian Wieser

Die Regierung hat die geplante Steuerreform vorgestellt. Darin enthalten ist auch ein Punkt, den die Wirtschaftskammer Wien seit langem gefordert hatte: Die Anhebung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter. Dieser Betrag wird von derzeit 400 Euro auf 1000 Euro angehoben - und zwar in zwei Etappen. Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien, ist über diese Maßnahme - die auch einen Erfolg für die WK Wien darstellt - besonders erfreut. Denn der Betrag war seit dem Jahr 1982 nicht mehr valorisiert worden. „Eine längst fällige Maßnahme für die Wirtschaft, welcher besonders Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Betrieben in der Startphase das Wirtschaften erleichtert”, sagt Heimhilcher.

„Beim Thema Arbeitszimmer bleiben wir auch weiterhin dran.”
Martin Heimhilcher

Neuesten Meldungen zufolge sollen nun auch Verbesserungen bei der Absetzbarkeit von Arbeitsbereichen im Wohnungsverband im Rahmen der Steuerreform umgesetzt werden. Die Details dazu sind aber noch nicht bekannt. Die WK Wien fordert in diesem Punkt seit langem eine Neuregelung und eine rasche Umsetzung.

Bis zu zwei Drittel der Wiener EPU arbeiten von zuhause aus.

Denn derzeit ist es so, dass ein eigenes, ausschließlich zum Arbeiten genutztes Zimmer in der Wohnung Voraussetzung für die steuerliche Berücksichtigung ist. Diese Regelung sei nicht mehr zeitgemäß, sagt Heimhilcher. „Die Wohn- und Arbeitssituation hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert.” Heute gebe es vor allem offene Wohnbereiche. „Wir fordern daher die Absetzbarkeit des Arbeitsbereichs über einen Pauschalbetrag, der nicht mehr an den Wohnungsgrundriss gebunden ist und zusätzlich zur Miete auch die Betriebskosten berücksichtigt”, sagt Heimhilcher. „Damit wäre EPU und Unternehmensgründern, die sich in einem immer kompetitiveren Wirtschaftsumfeld behaupten müssen, rasch und einfach geholfen.” Unternehmen der Sparte Information und Consulting sind von dem Thema besonders stark betroffen. Von fast 42.000 Mitgliedsunternehmen sind rund 25.000 EPU. Bis zu zwei Drittel davon arbeiten von zuhause aus.

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