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Für Bewohner und Wirtschaft: Anrainerparkzonen rasch öffnen

71 Prozent der Wienerinnen und Wiener fahren Auto, 77 Prozent der Wienerinnen und Wiener plädieren für die Öffnung der Anrainerparkplätze. Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt sie.

JEtzt umsetzen!
© WKW Kammerpräsident Walter Ruck und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou unterzeichneten im Mai das Abkommen.

Bereits im Mai dieses Jahres unterzeichnete die Wirtschaftskammer Wien eine Vereinbarung mit der Stadt, dass die Anrainerparkplätze tagsüber von 8 bis 16 Uhr für alle Verkehrsteilnehmer geöffnet werden. Die Wirtschaftskammer Wien hat diese Vereinbarung nach intensiven Verhandlungen erreicht. Jetzt gilt es, diese Vereinbarung auch rasch umzusetzen. Die Wirtschaftskammer Wien hat daher nun eine Kampagne zur Öffnung der Anrainerparkzonen gestartet.

 Große Mehrheit fordert Öffnung

In Wien gibt es mittlerweile schon rund 5000 Parkplätze im öffentlichen Raum, die ausschließlich für Anwohner reserviert sind. Das führte dazu, dass der Parkplatzdruck für Wirtschaftsverkehr und Individualverkehr deutlich zugenommen hat – mit Auswirkungen auf Umwelt, Kaufkraftströme und Wirtschaftsstruktur. In einer Umfrage der WK Wien im Mai 2017 haben sich 77 Prozent der Wiener für eine Öffnung der Anwohnerparkzonen tagsüber ausgesprochen. Ein eindeutiges Ergebnis, das dadurch unterstrichen wird, dass nur 71 Prozent der Wiener selber mit dem Auto unterwegs sind. Also auch Nicht-Autofahrer sind für die Öffnung der Anrainerparkzonen. Und auch bei den Unternehmern war dieser Wunsch schon seit langem sehr groß. „Deshalb haben wir uns hier als Interessensvertretung besonders stark eingesetzt. Für Unternehmer, Wirtschaftsverkehr, Lieferanten und Kunden soll Parken in Wien wieder einfacher werden“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.











Im Mai haben wir die gemeinsame Vereinbarung zwischen der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt  unterzeichnet, jetzt sollten wir uns an die Umsetzung der neuen Regelungen machen.
Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck
Präsident Ruck mit seiner Forderung

Meinungen zur Öffnung der Anrainerparkzonen

Mit seiner Meinung steht der Kammer-Präsident nicht alleine da: Unternehmer, genauso wie Bezirksbewohnerinnen und Bezirksbewohner wünschen sich die Öffnung der Parkzonen während der Arbeitszeiten:


Wollen auch Sie uns helfen, der Forderung nach rascher Umsetzung der neuen Regelung für das Anrainerparken in Wien an die Verantwortlichen noch mehr Sichtbarkeit zu geben? Das geht ganz einfach. Liken Sie die Postings zu unserer Kampagne auf Facebook und teilen Sie diese mit Ihren Freunden

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Novakov
© WKW

Sascha Novakov (Umzugsunternehmer)

„Als Umzugs- und Transportunternehmen sind mein Team und ich seit 2009 für unsere Kunden da. Meine Mitarbeiter bieten alle Services, um den fachgerechten Umzug von Hab und Gut zu gewährleisten, und sind dabei natürlich immer mit dem LKW unterwegs. Daher unterstütze ich die Öffnung der Anrainerparkplätze. Dadurch kann näher beim Kunden geparkt werden, und die Be- und Entladung geht rascher über die Bühne. So entstehen Vorteile für uns Unternehmer und unsere Kunden.“


Sarah Smrzek (Make Up Artist)

„Seit meinem 6. Lebensjahr stand ich als Tänzerin auf der Bühne. Durch meine Erfahrungen bei der Show- und Cheerdance-Gruppe Millenniumdancers habe ich große Auftritte lieben gelernt, und so bin ich zu meinem Job als Make Up Artist gekommen. Meine Termine erreiche ich durch Schminkkoffer und Outfits nur mit dem Auto. Doch manchmal verbringe ich mehr Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz als ich gefahren bin. Umso deprimierender ist es, wenn ich bei etlichen freien Parkplätzen vorbeifahre, wo ich als Nicht-Anrainerin nicht parken darf. Von einer Öffnung der Anrainerparkplätze würde ich in meinem Job sehr profitieren.“


Sarah Smrzek
© WKW
Mike Fössleitner
© wkw

Mike Fössleitner (Friseur)

„Mein unternehmerisches Leben ist geprägt von Herausforderungen. Ob bei der Ausbildung von Lehrlingen, dem Umgang mit unerwarteten Lebensabschnitten oder schlussendlich die Anrainerparkplätze. Durch sie werden meine Kunden immer öfter gezwungen, lange Häuserrunden zu drehen, und so ist genaue Planung fast unmöglich. Auch für meine Lieferanten ist der Umstand schwierig, da sie weite Wege zum Salon laufen müssen. Daher bin ich für die Öffnung der Parkplätze, weil es fair für die Anrainer und die Unternehmer der Innenstadt ist.“


Anna-Lena Kollos (Gesundheits- und Personaltrainerin)

„Als Gesundheits- und Personaltrainerin dreht sich in meinem Leben alles um Bewegung. Für Kundentermine benötige ich aber mein Auto, um das notwendige Equipment zu transportieren. So bin ich ungefähr 500 km in der Woche unterwegs. Daher benötige ich während der Arbeit meinen Parkplatz in der Josefstadt nicht und finde es ok, wenn Unternehmer oder andere den Platz in der Zwischenzeit benützen. Mir ist wichtig, dass ich beim Ankommen abends in Ruhe parken kann.“


Anna-Lena Kollos
© WKW
Miachel Raab
© WKW

Michael Raab (Start-up- und PR-Berater)

„Als engagierter Agenturchef verbringe ich sehr viel Zeit beim Kunden vor Ort und absolviere oftmals auch mehrere Termine pro Tag in ganz Wien. Das eigene Auto ist für mich daher unverzichtbar. Um pünktlich von A nach B zu kommen, muss ich teilweise sogar Parkstrafen in Kauf nehmen, da die Parkplatzsuche zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Öffnung der Anrainerparkplätze gibt mir die Möglichkeit, effektiver zu arbeiten und erspart mir einiges an Ärger.“


Gernot Saurer (Fernseh- und Satellitentechniker)

„Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat sich unser Geschäft stark verändert. Durch die Einführung neuer Technologien und die Etablierung großer Elektronikfachhändler ist das Service beim Kunden der wichtigste Geschäftsbereich geworden. Daher sind wir ständig in der Stadt unterwegs und müssen, gerade tagsüber vor Ort parken. Deshalb ist es für uns Unternehmen wichtig, dass die Anrainerparkplätze auch von uns genutzt werden können."


Gernot Saurer
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