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Alte Meister sichern Zukunft der jungen Helden

Wirtschaftskammer Wien Präsident stellt neue Kampagne vor und eröffnet Vernissage – Spartenobfrau Smodics-Neumann: „WKW holt Gewerbe und Handwerk vor den Vorhang“ – Bürgermeister Ludwig: „Wiener Handwerksbetriebe sind tragende Säule der Wiener Wirtschaft“

Eröffneten die Ausstellung: WKW-Präsident Walter Ruck (l.) Bürgermeister Michael Ludwig (2.v.r.) und Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann (Mitte) mit Schneidermeisterin Hanni Vanicek und Tischlermeister Alfred Schmiedmaier.
© Florian Wieser Eröffneten die Ausstellung: WKW-Präsident Walter Ruck (l.) Bürgermeister Michael Ludwig (2.v.r.) und Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann (Mitte) mit Schneidermeisterin Hanni Vanicek und Tischlermeister Alfred Schmiedmaier.

In der diesjährigen Herbstkampagne der Wirtschaftskammer Wien wird das „Gewerbe und Handwerk“ in den Mittelpunkt gerückt. Heute hat Präsident Walter Ruck die neuen Sujets präsentiert. Ein Höhepunkt der WKW Kampagne ist eine Fotoausstellung, die die Gesichter des Wiener Handwerks und ihre Geschichten vor den Vorhang holt. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig und Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann hat der WKW Präsident die Vernissage eröffnet. „48.000 Mitgliedsbetriebe. 153.000 Beschäftigte. 13.600 Arbeitgeberbetriebe. Alleine die Zahlen sprechen für sich, aber das Wiener Gewerbe und Handwerk zeichnet sich durch weit mehr aus. Das ‚goldene Wiener Handwerk‘ wird nicht umsonst so genannt, es ist Inbegriff für Tradition und meisterliche Qualität. Die Wiener Handwerksbetriebe sind schon längst ein Aushängeschild für Wien. Darum ist es nur fair, die Menschen dahinter vor den Vorhang zu holen“, so Walter Ruck.

„Alte Meister. Junge Helden.“

Die Kampagne läuft unter dem Motto „Alte Meister. Junge Helden.“ Auf den Plakaten werden  erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer gezeigt, die Kindern – die Helden von morgen – für ihr Handwerk begeistern. Die Helden sieht man derzeit in ganz Wien – auf Plakaten, Infoscreens und einer eigens gebrandete Straßenbahn. Mit der Foto-Ausstellung „Die Alten Meister von Wien. Eine Stadt und ihr Handwerk“ werden in der Galerie Ostlicht zwanzig ausdrucksstarke schwarz-weiß Portraits von  Wiener Meisterinnen und Meistern  - in Szene gesetzt von Fotograf Christian Skalnik - erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bilder findet man auch unter www.wko.at/wien/zukunfthandwerk.

„Die Wiener Handwerksbetriebe sind eine tragende Säule der Wiener Wirtschaft. Wirtschaftskammer Wien und Stadt Wien arbeiten eng zusammen, um dem Wiener Gewerbe und Handwerk bestmögliche Rahmenbedingungen bieten zu können. Nicht zuletzt deshalb haben wir gemeinsam vergangenen Juli die ‚Zukunftsvereinbarung für Wien‘ unterzeichnet“, so Bürgermeister Michael Ludwig.

Gewerbe und Handwerk als Karrierechance

„Wir sind überzeugt, dass Handwerk auch künftig goldenen Boden hat,  allerdings nur, wenn erfahrene Meister für die fundierte Ausbildung des Nachwuchses sorgen.”
Maria Smodics-Neumann

Im Gewerbe und Handwerk gibt es mehr als 100  Lehrberufe, unter denen Jugendliche das für sie Passende finden können. „Junge Menschen sind mit einer Lehre bestens beraten. Und Unternehmer wollen und brauchen Mitarbeiter, die ihren Job mit Leidenschaft ausüben. Dabei ist neben Know-how natürlich auch die Motivation entscheidend. Hier braucht es positive Rollenbilder”, betont Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk

Meisterbrief und Befähigungsurkunde bei Kunden anerkannte Qualitätsnachweise

Die weitere Qualifizierung zum Meister öffnet zudem viele Karrierechancen. Die aus fünf Modulen inklusive Unternehmer- und Ausbilderprüfung bestehende Meisterprüfung  wurde im nationalen Qualifikationsrahmen jüngst auch dem Bachelor- und Ingenieur-Abschluss gleichgestellt. In 81 Gewerben  stellt die Meister- bzw. Befähigungsprüfung die Zugangsvoraussetzung für die Selbstständigkeit dar. Darüber hinaus sind Meisterbrief und Befähigungsurkunde bei Kunden anerkannte Qualitätsnachweise. „Die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts liegt auch darin, junge Menschen weiter dafür zu begeistern, traditionelle Berufe zu erlernen”, erklärt Ruck.

Die Alten Meister von Wien




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