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Alles auf Schiene beim Wohnen und Bauen

Gemeinsame Info-Initiative: Wien baut VOR, von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien

Wien baut vor Präsentation
© Florian Wieser Kathrin Gaál und Walter Ruck mit Kampagnen-Testimonial Victoria Schwabl

Wien ist die internationale Hauptstadt des sozialen Wohnbaus. Leistbarkeit und eine ökologische Bauweise sichern eine nachhaltige Wohnzukunft für nachfolgende Generationen. Das Bauen von Wohnraum und Infrastruktur ist außerdem ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmotor für die Stadt. Die aktuelle Kampagne „Wien baut VOR“ von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien informiert ab jetzt darüber. Unter anderem machen Sujets auf Straßenbahnen und U-Bahnen darauf aufmerksam. Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál, Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck, der stellvertretende Geschäftsführer des wohnfonds_wien, Dieter Groschopf und der Wohnservice Wien-Geschäftsführer, Josef Cser, brachten die Kampagne am 25. Oktober 2022 auf Schiene.

Staub und Lärm vergehen, der Mehrwert bleibt

Wer mit „Baustelle“ nur Staub und Lärm verbindet, denkt zu kurzfristig. Im Rahmen der Kampagne „Wien baut VOR“ informieren die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien über den Mehrwert von Bauvorhaben und aktuelle Wohnprojekte. Die Initiative startete bereits vor drei Jahren und setzt jährlich neue Informationsschwerpunkte.

Wien baut vor: Präsentation
© Florian Wieser


Ein bunter Medienmix aus Plakaten, Infoscreens und City Lights informiert nun wienweit über die Themen leistbares Wohnen, Ökologie im Wohnbau und den Wirtschaftsfaktor Bauen. Die Kampagne zielt besonders auf Stadtentwicklungsgebiete ab. Dabei wird natürlich auch der Mehrwert für die Anwohner*innen neuer Wohnhausanlagen thematisiert, wie etwa durch verbesserte Infrastruktur. Dafür fahren einige Straßenbahnlinien, die mit den „Wien baut VOR“-Sujets gebrandet wurden, durch diese Gebiete:

 

  • 1020 Wien, Nordbahnhof III – Ein neues Grätzl mit viel Grün
    Bis 2026 entstehen hier insgesamt rund 5.000 neue Wohnungen, 2.500 Arbeitsplätze, Gewerbeflächen und ein 10 ha großer Park.
  • 1120 Wien, Lebenscampus Wolfganggasse
    Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Wiener Lokalbahnen in Meidling entstehen voraussichtlich bis Ende 2023 auf ca. 31.000 m² rund 850 geförderte Wohnungen.
  • 1220 Wien, Berresgasse
    Idyllisch am Badeteich Hirschstetten entsteht ein neues Entwicklungsgebiet mit etwa 3.000 Wohnungen, Büros, Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Schule & Kindergarten (Bildungscampus+).  
  • 1220 Wien, Attemsgasse
    Die zukünftigen Bewohner*innen der rund 360 geförderten Wohnungen in der Attemsgasse profitieren von einer hervorragenden Infrastruktur sowie zahlreichen Gastronomie-, Kultur- und Bildungsangeboten im direkten Umfeld.

Wien baut VOR – leistbares und qualitätsvolles Wohnen abgesichert

Leistbares und qualitätsvolles Wohnen ist in Wien ein Grundrecht, das durch die Anhebung der Fördersätze für gemeinnützigen Wohnbau langfristig abgesichert wurde. Damit gibt die Stadt eine rasche und wirkungsvolle Antwort auf die gestiegenen Kosten im Bausektor. Im Zuge der Neubauverordnung wurden die Sockelfördersätze für alle gemeinnützigen Wohnbauträger um bis zu 60 Prozent bzw. jeweils 300 Euro (von bisher 510 bis 700 Euro auf nunmehr 810 bis zu 1000 Euro) pro Quadratmeter erhöht. 

Damit das ökologische Prinzip im gemeinnützigen Bauwesen noch tiefer verankert wird, wird die Nachhaltigkeitsförderung durch einen eigenen Kriterienkatalog ausgeweitet. Zusätzliche Förderungen können damit abgerufen werden. Voraussetzungen dafür sind ökologische Bauweise mit klaren Qualitätskriterien oder Maßnahmen zur Steigerung der Klima-Resilienz, wie zum Beispiel Fassadenbegrünungen, Einsatz von Photovoltaikanlagen oder Entsiegelung zugunsten von Grünflächen. 

Die Novelle sichert zudem das SMART-Wohnprogramm langfristig ab. Dadurch ist sichergestellt, dass auch in Zukunft 50 Prozent der geförderten Neubauwohnungen in Wien als besonders günstige SMART-Wohnungen zur Verfügung stehen.

Gaál: „Bauen in der Gegenwart, als Investition in die Zukunft“

„Die Baustellen der Gegenwart sind die Wohnräume der Zukunft! Leistbares Wohnen bei möglichst hoher Wohnqualität ist ein entscheidender Faktor für ein gutes und friedliches Zusammenleben. Öffentliche Anbindung, Versorgung ums Eck, Bildungseinrichtungen und ausgiebigen Grünraum zur Naherholung erzeugen die Lebensqualität, die Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt macht.  Unser Anspruch ist es, diesen leistbaren Wohnraum zu schaffen und mit möglichst hoher Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener zu verbinden. Das weltweit renommierte Wiener Wohnbaumodell ist das Ergebnis konsequenten Handelns und ist ein Grundstein für das soziale Miteinander einer wachsenden Metropole. Wien beweist, dass das Leben in der Stadt die ökologischste Form des Zusammenlebens sein kann. Um dies auch für die Zukunft zu gewährleisten, braucht es das Bauen in der Gegenwart, als Investition in die Zukunft. Wien ist die internationale Hauptstadt des sozialen Wohnbaus – auch für kommende Generationen!“
bekräftigt Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Wien baut VORausblickend. Wohnen und Bauen kurbeln die Wirtschaft an

Die Bauwirtschaft sichert in Wien direkt und indirekt über 54.000 Arbeitsplätze und erzielt eine Wertschöpfung von 4,1 Milliarden Euro.

„Investitionen in die Infrastruktur machen sich in schwierigen Situationen für den Wirtschaftsstandort Wien doppelt bezahlt. Neuer Wohnraum und moderne Infrastruktur bringen gesamtwirtschaftlich positive Impulse und wirken kurzfristig wie auch nachhaltig belebend. Wo sich heute noch eine Baustelle befindet, wohnen und arbeiten morgen schon Menschen. Ein Mehrwert und Gewinn für die Bauwirtschaft, für alle, die in Wien leben und sich in Zukunft hier ansiedeln wollen“,
sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Wien baut VORbildlich

Im Jahr 2022 werden rund 6.000 geförderte Wohneinheiten fertiggestellt. Davon profitieren sowohl zukünftige Bewohner*innen und Generationen, als auch bestehende Anrainer*innen. Information und Raum für Dialog sind wichtig, um diverse Interessen auszugleichen und das soziale Miteinander zu stärken. Nachhaltige Bebauungskonzepte verbinden modernes städtisches Wohnen mit naturnaher anspruchsvoller Frei- und Grünraumgestaltung.

 

Nach diesen Grundsätzen funktioniert das Zukunftskonzept für das Wohnen in Wien - die Entwicklung ganzer Stadtquartiere. Mit Infrastruktur, nahen Kindergärten, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen sowie guter öffentliche Anbindung bieten Stadtquartiere den Mieter*innen und Anwohner*innen Wohnkomfort und sparen Zeit. Darüber hinaus trägt eine „Stadt der kurzen Wege“ zu einer positiven Ökobilanz bei.

In Wien sorgen aktive Stadtplanung, kluge Verdichtung und mehrgeschossige Neubauten mit attraktiven Frei- und Grünräumen sowie Infrastruktur vor der Haustüre für einen bestmöglichen ökologischen Fußabdruck. Die Zahlen zeigen den Erfolg: Wien ist laut Umweltbundesamt (2020) mit 58 Quadratmetern versiegelter Fläche pro Kopf das Bundesland mit der geringsten Bodenversiegelung. Im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt von 268 Quadratmetern Fläche pro Kopf handelt es sich hier nur um rund ein Fünftel davon. Andere Bundesländer weisen beinahe neunmal so viel versiegelten Boden auf. Wien zeigt: Das Leben in der Stadt ist das Zukunftsmodell für ein ökologisches und soziales Miteinander. 

"Wir haben es in der Hand, heute schon für morgen zu bauen. Mit den Qualitätsinstrumentarien Bauträgerwettbewerb und Grundstücksbeirat stellen wir sicher, dass der Wiener Wohnbau leistbar bleibt, ein vielfältiges Angebot schafft, aber auch klima- und zukunftsfit ist",
erklärt Dieter Groschopf, stellvertretender Geschäftsführer des wohnfonds_wien.
„Angesichts der steigenden Energiepreise und der drastischen Auswirkungen des Klimawandels auf das Wohnen in der Stadt sind die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie auch bei den Kundinnen und Kunden angekommen. Und eine Stadt der kurzen Wege spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und Ressourcen. Urbanes Wohnen kommt an nachhaltigen Maßnahmen für den Klimaschutz und die Klimaresilienz nicht vorbei“,
ergänzt Josef Cser, Geschäftsführer von Wohnservice Wien.


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