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Airbnb: Wichtiger Schritt zu fairem Wettbewerb

Die Wiener Hotellerie begrüßt das entschlossene Vorgehen der Europäischen Kommission gegen Airbnb.

Hotel
© © Brian Jackson - Fotolia.com

Věra Jourová, Kommissarin der Europäischen Union (EU), hat angekündigt, dass sich Airbnb verpflichtet hat, den Forderungen der Kommission und der Verbraucherbehörden der EU nachzukommen. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung eines fairen Wettbewerbs und ein wesentlicher Erfolg jahrelanger Verhandlungen”, erklärt Andrea Steinleitner, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie Wien. 

„Die gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen müssen endlich mit den rasanten technologischen Entwicklungen gleichziehen Darüber hinaus muss eine österreichweiten verpflichtenden Registrierungspflicht aller touristischer Vermieter auf Online-Plattformen kommen.“
Andrea Steinleitner

Transparentere Preisangaben

Es geht dabei um transparentere Preisangaben sowie um eine klare Unterscheidung, ob ein Angebot von privaten Gastgebern oder von professionellen Anbietern kommt. Auch soll in Zukunft sichergestellt sein, dass Verbraucher alle verfügbaren Rechtsmittel nutzen können. Das heißt, dass Airbnb deutlich kennzeichnen muss, dass Verbraucher bei Gerichten in ihrem Wohnsitzland klagen können. Airbnb hat sich zu einer Reihe von Änderungen seiner Nutzungsbedingungen verpflichtet, um sie mit den EU-Verbraucherregeln in Einklang zu bringen, und muss diese Änderungen bis Ende 2018 auf allen EU-Sprachversionen ihrer Website vornehmen. Es bleibt zu hoffen, dass die bisherige Unklarheit bei der Preis- und Produktdarstellung damit endlich ein Ende nimmt. Bisher sei nämlich für den zahlenden Gast nicht ersichtlich, ob Mehrwertsteuer oder Ortstaxe anfallen. Damit kam es zu empfindlichen Preisverzerrungen.


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