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Ab Juni: Smart Meter auch für Gewerbekunden

In allen Wiener Betrieben werden die Stromzähler durch neue Smart Meter ersetzt.

SmartMeter
© Wiener Netze/Arndt Ötting Auch jene Betriebe, die schon jetzt einen elektronischen Zähler haben, bekommen einen neuen Smart Meter

In der Donaustadt, in Meidling und Favoriten begannen die Wiener Netze, Stromnetzbetreiber in der Bundeshauptstadt, im November 2018 mit dem Austausch der alten Stromzähler auf elektronische Smart Meter. Diese messen den Stromverbrauch im Viertelstundentakt, was Verbrauchsgewohnheiten und Einsparpotenziale besser sichtbar macht. Das soll - so ein Ziel des Smart Meterings - zu Stromeinsparungen führen. Die Smart Meter übermitteln den Verbrauch auch automatisch an den Netzbetreiber.  Anders als private Haushalte haben viele Betriebe schon jetzt elektronische Stromzähler, sogenannte Lastprofilzähler, die den Verbrauch im Viertelstundentakt messen. Konkret sind das Verbraucher mit einer Strom-Anschlussleistung von mindestens 50 Kilowatt (kW) oder einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kW-Stunden - laut Wiener Netze rund 40 Prozent ihrer Gewerbekunden. Alle anderen Unternehmen haben derzeit dieselben Zähler wie private Haushalte. Unabhängig von der Art des jetzigen Zählers erhalten alle Wiener Unternehmen bis 2022 einen Smart Meter - also auch die Großverbraucher, die schon jetzt einen Lastprofilzähler haben. Es ist nicht möglich, den alten Zähler zu behalten - auch nicht für private Haushalte. Denn es soll ein einheitliches System aufgebaut werden, zudem wird mit der flächendeckenden Ausrollung des Smart Meterings das alte Zählerauslesesystem stillgelegt. Die ersten Zähler bei Gewerbekunden sollen nach derzeitigem Stand ab Juni 2019 getauscht werden. Die Terminverständigung erfolgt schriftlich einige Wochen davor. 

Das Thema Datensicherheit

Auch mit der neuen Technologie können Kunden auf den Schutz ihrer Verbrauchsdaten vertrauen, betonen die Wiener Netze. Die Stromverbrauchsdaten würden „nur im gesetzlich zulässigen und unbedingt notwendigen Ausmaß und nur für die Vertragserfüllung” gespeichert und verarbeitet. Die Weitergabe erfolge nur für „erforderliche Zwecke”, etwa an die Energielieferanten für die Verrechnung. Dabei halte man sich selbstverständlich an die gesetzlichen Bestimmungen, wird betont.

Hintergrundinfos zu Smart Meter

Der Wechsel zu Smart Metern, den neuen elektronischen Stromzählern, ist per Gesetz vorgeschrieben und geht auf eine Richtlinie der Europäischen Union (EU) aus 2009 zurück. Darin ist als Ziel definiert, bis 2020 in jedem EU-Mitgliedsland 80 Prozent der Haushalte mit intelligenten Stromzählern auszustatten. Die neuen Stromzähler sind Teil der EU-Strategie zum Umbau der derzeitigen Energienetze zu Smart Grids - intelligenten Energienetzen, die alle Akteure vernetzen, um Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch zu optimieren. Smart Meter messen den Stromverbrauch im 15-Minuten-Takt. Der Tageswert kann vom Kunden ausgelesen werden und geht automatisch an den Netzbetreiber. Der Kunde kann - auf seinen ausdrücklichen Wunsch - auch Viertelstundenwerte auslesen („Opt-in”) oder eine Schnittstelle aktivieren, die ihm ein noch detaillierteres Energieverbrauchs-Monitoring ermöglicht.  Kunden können auch auf die intelligenten Smart Meter-Funktionen verzichten und ihren Stromverbrauch weiterhin nur einmal jährlich an den Netzbetreiber übermitteln („Opt-out”). Für Großkunden gibt es diese Möglichkeit nicht.  Der Zählertausch ist für die Kunden kostenlos. Die Wiener Netze wollen bis 2022 alle 1,6 Millionen Kunden in ihrem Versorgungsgebiet auf Smart Meter umstellen.


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