th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Ab 2020 stellt der Bund Schriftstücke an Betriebe nur mehr elektronisch zu

Unternehmer müssen sich auf die neue Situation im Zuge der Digitalisierung vorbereiten. WKO im Bezirk informierte die Betriebe, welche Schritte noch heuer gesetzt werden sollten.

Info-Veranstaltung für die Neuerungen bei der E-Zustellung des Bundes ab Jänner. v.l.: Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann Landstraße, Maria Böhm, WK Wien-Bezirksobfrau Margareten, Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für die Innere Stadt.
© Michael Gruber Info-Veranstaltung für die Neuerungen bei der E-Zustellung des Bundes ab Jänner. v.l.: Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann Landstraße, Maria Böhm, WK Wien-Bezirksobfrau Margareten, Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für die Innere Stadt.

„Die größte Herausforderung sehe ich in den ersten Schritten - der Anmeldung zur Handy-Signatur und der Registrierung im Unternehmer-Service-Portal (USP). Wenn diese Schritte geschafft sind, ist die E-Zustellung eine einfache Sache”, weiß Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann für den dritten Bezirk. Er lud gemeinsam mit seinen Kolleginnen Stephanie Ernst aus dem vierten und Maria Böhm aus dem fünften Bezirk sowie Kollegen Dieter Steup aus der Inneren Stadt zu einem Infoabend, bei dem Experten erklärten, wie Unternehmer am besten vorgehen.

„Alle Unternehmer sollten die Registrierungsinformationen im USP aktualisieren, ihre E-Mail-Adresse hinterlegen und spätestens bis 1. Dezember 2019 einen Postbevollmächtigten bestimmen”
Dieter Steup

Für jeden etwas dabei

Ab 1. Jänner 2020 sind Bundesbehörden verpflichtet, Zustellungen elektronisch vorzunehmen. Ebenso werden Unternehmen verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Als Unternehmen zählen dabei Personen mit betrieblichen Einkünften, aber auch Personen mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Das Interesse an Tipps zur Registrierung war groß. Böhm zeigte sich erfreut: „Die Informationen und Tipps der Vortragenden wurden von den Teilnehmern des Infoabends sehr gut angenommen. Die Unternehmer bringen unterschiedliches Wissen in Bezug auf Digitalisierung mit. Deshalb war unsere Veranstaltung so hilfreich, weil für jeden etwas dabei war”, so die WK-Wien Bezirksobfrau.

 

In fünf Schritten zur E-Zustellung

  • Ab 1. Jänner 2020 tritt das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Bundesbehörden die elektronische Zustellung ermöglichen. Gleichzeitig werden Unternehmen verpflichtet, für Behörden im Weg der elektronischen Zustellung erreichbar zu sein.
    Achtung: E-Zustellung ist kein E-Mail.
    Fünf Schritte müssen für die Teilnahme an der E-Zustellung gesetzt werden:

  • Bürgerkarte/Handy-Signatur: Um E-Zustellungen empfangen zu können, ist eine Authentifizierung erforderlich. Dies erfolgt am besten über Handy-Signatur bzw. Bürgerkarte. Die Aktivierung kann über die FinanzOnline-Zugangsdaten oder in einer Registrierungsstelle (z.B. WKO) erfolgen.

  • Registrierung am USP: Zur Abholung von E-Zustellungen muss das Unternehmen am Unternehmer-Service-Portal (USP) registriert sein. Die Registrierung ist z.B. mit der Handy-Signatur, über FinanzOnline oder beim Finanzamt möglich. Im Zuge der Registrierung wird ein USP-Administrator des Unternehmens festgelegt.

  • Postbevollmächtigter im USP: Der USP-Administrator kann entweder alle E-Government Anwendungen selbst wahrnehmen oder einzelne Funktionen, vergeben. Der Postbevollmächtigte holt mit seinen Zugangsdaten die E-Zustellungen für das Unternehmen ab.

  • Registrierung: Sobald im Teilnehmerverzeichnis des USP eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, ist man registriert. Außer man ist kein FinanzOnline-Teilnehmer oder man ist kein ERV-Teilnehmer (elektronischer Rechtsverkehr) oder hat keine Registrierung bei einem behördlich zugelassenen Zustelldienst. in diesen Fällen muss man sich registrieren - entweder bei einem behördlich zugelassenen Zustelldienst oder ab 1. Dezember 2019 direkt im USP.

  • Check der Registrierungsinformationen im USP: Unter „Mein Postkorb” können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, z.B.:  Abwesenheiten oder die Definition gewünschter Dateiformate.

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Die Entwicklung des Nordwestbahnhofs ist positiv, weil der Bahnhof den Bezirk trennt und neue Geschäftsflächen entstehen können. Bei Detailplanung könnte mehr auf die Wirtschaft eingegangen werden, sagt Christian Enöckl Bezirksobmann der WKW im 20. Bezirk

Neues Stadtviertel statt alter Gleise

Derzeit trennt der Nordwestbahnhof den 20. Bezirk in zwei Teile. Das wird sich ändern, denn die Gleise werden bis 2033 einem neuen Stadtviertel weichen. Für die lokale Wirtschaft ist das gut, doch es gibt auch Kritik an den derzeitigen Plänen. mehr

 WK Wien-Präsident Walter Ruck, IG Kaufleute Neubaugasse-Obmann Kurt Wilhelm, Bezirksvorsteher Markus Reiter, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, Bürgermeister Michael Ludwig, Stadträtin Ulli Sima und Vizekanzler Werner Kogler

Die neue Neubaugasse ist eröffnet

Gemeinsam mit Ehrengästen der Wirtschaftskammer Wien, der Stadt Wien und der Bezirksvorstehung feierten die Kaufleute der Neubaugasse am 3. September die offizielle Eröffnung ihrer neuen Begegnungszone. mehr