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9. Wiener Reisebürotag

Heuer wurde ein Thema gewählt, das derzeit auch in allen Medien zu finden ist: „Nachhaltiger Tourismus“

Fachgruppe Wien der Reisebüros
© Florian Wieser

Es hat schon Tradition, dass die Fachgruppe Wien der Reisebüros einmal im Jahr – im Herbst – zum Wiener Reisebürotag einlädt. Im Zuge dieses Branchentreffs wird auch immer ein Thema, das die Mitgliedsunternehmen besonders beschäftigt, näher beleuchtet und diskutiert. Heuer wurde ein Thema gewählt, das derzeit auch in allen Medien zu finden ist: „Nachhaltiger Tourismus“ Ziel war es - unter anderem - den folgenden Fragen nachzugehen: Ist „Nachhaltiger Tourismus“ ein Widerspruch, eine Herausforderung und/oder eine Chance?“.

Rege Teilnahme an der Veranstaltung

Das dieses Thema in der Reisebürobranche hochaktuell ist, zeigte die rege Teilnahme an der Veranstaltung. Mehr als 90 Personen sind der Einladung in das neue Haus der Wiener Wirtschaft gefolgt. Um das Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten, hatte Mag. Gregor Kadanka, Obmann der Fachgruppe Wien der Reisebüros, zur Diskussion eine hochkarätige ExpertInnenrunde geladen. Dr. Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, steuerte viel technisches Wissen um Flugverkehr, mögliche technologische Entwicklungen und aktuelle Zahlen bei. DI Dr. Regina Preslmair vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus brachte die Aspekte von Gütesiegeln (Österr. Umweltzeichen), Selbstverantwortung und mögliche Steuerungsmaßnahmen mit ins Gespräch. Mag. Dr. Josef Peterleithner schließlich konnte berichten, wie Reiseveranstalter und -büros derzeit auf solche Anfragen vorbereitet sind, wie groß die Nachfrage tatsächlich ist und welche nachhaltige Angebote es bereits auf dem Markt gibt.

Reise selbst als Urlaubserlebnis

Im Zuge der spannenden Diskussion, die die verschiedenen Aspekte der Thematik „Nachhaltigkeit“ beleuchtete, kamen die DiskussionsteilnehmerInnen zu folgenden Schlüssen: Derzeit fliegt ein Großteil der Weltbevölkerung noch nicht. Viele technische Entwicklungen, die zur Entlastung der Umwelt beitragen würden, rechnen sich wirtschaftlich derzeit nicht. Wenn Steuerungsmaßnahmen (Stichwort CO2-Steuer) eingeführt werden, dann sollten sie möglichst auf globaler oder zu mindestens auf europäischer Ebene erfolgen und die so eingenommen Mittel müssten zweckgebunden für Steigerung der Nachhaltigkeit eingesetzt werden. Aber auch das Konsumverhalten muss sich ändern. Aktuell besteht oft noch ein gravierender Unterschied zwischen öffentlicher Wahrnehmung und tatsächlichem Buchungsverhalten. Die wünschenswerte Nutzung der Mobilität – wie z.B. bei Kurz- oder Mittelstecken auf Flüge zu verzichten, die Reise selbst auch als Urlaubserlebnis anzusehen oder sich für das Erleben einzelner Urlaubsdestinationen ausreichend Zeit zu nehmen, wurden ausdrücklich angesprochen.

Alle am Tourismus direkt oder indirekt Beteiligten sind aufgerufen, Ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Denn momentan ist „nachhaltiger Tourismus“ noch alles in einem: manchmal ein Widerspruch, oft eine Herausforderung und immer eine Chance!


9. Wiener Reisebürotag

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Jeanette Leinert (wko.at), Michael Wöllert (news.wko.at)

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