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80 Prozent mehr Nachfrage: Das Comeback des Kachelofens

14. Oktober ist Tag des Kachelofens – in Wien aktuell 80 Prozent mehr Nachfrage – Kluhs: „Eigener Ofen schon in vier bis fünf Monaten.“

Kachelofen
© Marina Lohrbach I fotolia.com

Feuer steht seit Menschengedenken für Geborgenheit und heimeliges Wohlgefühl. Keine Frage: Ein Kachelofen ist Lebensqualität pur und nicht zuletzt ob der Energiekrise und der rasant steigenden Rohstoffpreise gefragter denn je. „Wir verzeichnen aktuell um 80 Prozent mehr Nachfrage“, verrät Peter Kluhs, Hafner-Innungsmeister der Wirtschaftskammer Wien: „Aktuell herrscht ein allgemeiner Boom, man kann vom Comeback des Kachelofens sprechen. Bereits während der Corona-Pandemie hatten wir ein Nachfrage-Plus von rund 30 Prozent, nun sind noch einmal 50 Prozent dazugekommen.“

Neuer Ofen in vier bis fünf Monaten

Laut Statistik des Kachelofenverbandes gibt es rund 450.000 Kachelöfen in Österreich, circa 13 Prozent aller Haushalte haben einen Kachelofen und etwa 10.000 Kachelöfen werden pro Jahr neu errichtet - und zwar ohne überlange Wartezeiten. „Wer sich jetzt bei seinem Hafner meldet, hat seinen neuen Kachelofen in vier bis fünf Monaten“, sagt Kluhs: „Drei Monate braucht es ohnehin immer, denn ein handgesetzter Kachelofen bedarf einer guten Planung. Natürlich müssen vorab auch alle baulichen Erfordernisse abgeklärt werden. Etwa ob ein Rauchfang vorhanden ist. Denn dieser ist seit 2012 nicht mehr gesetzlich notwendig.“ Wer nun Lust auf seinen eigenen Kachelofen bekommen hat: Den regionalen Hafnermeister seines Vertrauens findet man unter tagdeskachelofens.at/hafnersuche.

Unabhängig vor Versorgungsengpässen

Der Brennstoff Holz ist natürlich, wächst wieder nach und hilft somit als erneuerbarer Energieträger, den Klimawandel einzubremsen. Kluhs: „Zudem belegt eine Studie: Ein Kachelofen hat unter allen Heizsystemen die regional beste Wertschöpfung – und stärkt somit die heimische Wirtschaft.“ Ganz sicher macht der Kachelofen einen unabhängig vor Versorgungsengpässen, wie etwa Stromausfällen, Energiekrisen oder verzögerten Gaslieferungen. Kluhs: „Und die Preisanpassungen beim Holz sind im Vergleich zu Gas und Öl jedenfalls moderat.“ Brennholz gilt als Abfallprodukt in der Holwirtschaft, ist damit klimaneutral und nach Berechnungen des Österreichischen Kachelofenverbandes das derzeit günstigste Heizmittel im Vergleich zu Strom, Gas, Heizöl oder Pellets. Kluhs: „Ein weiterer Vorteil von Kachelöfen ist, dass sie im Gegensatz zu Wärmepumpen nicht elektrisch betrieben werden müssen und daher von den explodierenden Stromkosten unabhängig sind.“

Lehre mit Zukunft 

Den Beruf des Ofensetzers üben in Wien aktuell 28 Hafner aus, um einen mehr als noch im Vorjahr. Auch der Lehrberuf des Hafners trifft den Puls der Zeit. Kluhs: „Wer Interesse hat, dieses traditionelle Handwerk zu erlernen, hat einen zukunftssicheren Job.“ Aktuell gibt es in Wien aber noch immer viel zu wenig – aktuell sind es vier Lehrlinge.

14. Oktober ist Tag des Kachelofens 

Schon zum 11. Mal öffnen Wiens Hafnermeister am Tag des Kachelofens, heuer der 14. Oktober 2022, Tür und Tor und bieten allen Interessierten umfassende Infos sowie Energiespar- und Wohlfühltipps aus erster Hand. Als besonderes Zuckerl kann man mit ein bisschen Glück 10.000 Euro für einen Kachelofen gewinnen– einfach am Tag des Kachelofens beim Hafnermeister eine Gewinnkarte ausfüllen und mitspielen. Infos unter tagdeskachelofens.at/

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