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5200 Wiener Betriebe, elf Bezirke, eine Marke

Das neue Betriebszonen-Management von Wirtschaftskammer Wien, Stadt Wien und Wirtschaftsagentur Wien soll Unternehmen direkt vor Ort unterstützen. Drei Manager-Büros wurden dafür in Liesing, Floridsdorf und Neu Marx geschaffen. Der Fokus liegt auf Vernetzung mit dem Bezirk und Behörden.

Vienna Business District
© Bernhard Wolf WK Wien-Präsident Walter Ruck präsentierte gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke das Konzept Vienna Business Districts.

Vienna Business Districts. So heißt die neue Dachmarke, die die lokale Verankerung von Unternehmen in Wien unterstützt.  Grundlegendes Ziel des Projektes ist es, bestehende betriebliche Standorte zu sichern und zu stärken. Der Schlüssel ist dabei vor allem der regionale Faktor. Das Nebeneinander von Arbeiten, Forschen, Produktion, Handel und Wohnen soll verbessert werden - jeweils abgestimmt auf die Begebenheiten in einzelnen Bezirken.  Der Grund liegt auf der Hand: „Wien ist eine Stadt zum Leben, für die Freizeit und zum Arbeiten. Das alles unter einen Hut zu bringen und für gegenseitiges Verständnis zu sorgen, ist eine große Aufgabe und eine große Verantwortung, die die Wirtschaft mit zwei starken Partnern wahrnimmt“, so WK-Wien Präsident Walter Ruck bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

„Die Business District Manager helfen direkt beim Ort des Geschehens.”
Walter Ruck, WK Wien-Präsident

Um eben dieser Verantwortung gerecht zu werden, wird das Projekt auf Betriebszonen von elf Bezirken ausgerollt. Für die Bereiche Wien Süd (Bezirke 10, 12, 14, 23), Wien Nord (Bezirke 19, 20, 21, 22) und Wien Ost (Bezirke 2, 3 und 11) gibt es jeweils einen Business District Manager, der für die optimale Vernetzung der Unternehmen sogt – und zwar untereinander und mit Bezirk und den Behörden „In einer Stadt wie Wien ist der Platz beschränkt und die Interessen oft unterschiedlich. Die Business District Manager sind in den Bezirken vor Ort und sorgen für den nötigen Interessenausgleich und sind Ansprechpartner für die Unternehmen”, sagt Ruck.

Vom Pilot- zum Erfolgsprojekt

In der Anfangsphase des Projekts im Jahr 2012 wurden am Standpunkt Liesing 560 Betriebe betreut, durch die Erweiterung werden mit rund 5200 Unternehmen künftig fast zehnmal so viele Betriebe vom Know-how der Business District Manager profitieren. In Wien Nord haben 1801 Betriebe, in Wien Ost 833 Betriebe und in Wien Süd stolze 2.580 Betriebe einen direkten Ansprechpartner.

„Ein Angebot, das Wiens Unternehmer bestmöglich unterstützt.”
Peter Hanke, Wirtschaftsstadtrat

„Dieses Projekt zeigt, was gemeinsames Handeln bewirken kann”, sagt Hanke.  „Stadt und Wirtschaftskammer haben es geschafft, aus einem Pilotprojekt ein Wien-weites Angebot zu schnüren, das die Wiener Unternehmen bestmöglich unterstützt und damit dafür sorgt, dass sie sich hier optimal entwickeln können. Wir sorgen für Platz, haben das Ohr bei den Unternehmern und arbeiten in enger Abstimmung mit den Bezirken. Mit den Vienna Business Districts schlagen wir jedenfalls ein neues spannendes Kapitel für den Wirtschaftsstandort auf“.

„Klimaschutz und Vernetzung stehen beim Projekt im Vordergrund”
Maria Vassilakou, Vizebgm. und  Planungsstadträtin

Dass das Konzept funktioniert zeigt die Bilanz aus dem 23. Bezirk. „Was im Quartiersmanagement Standpunkt Liesing gelungen ist, nämlich 3.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und 200 neue Betriebe anzusiedeln, wird jetzt auch systematisch für ganz Wien umgesetzt”, erklärt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. „Dabei stehen Klimaschutz und Ressourcenschonung im Vordergrund, genauso wie Vernetzung und Attraktivierung.” Allein in Liesing wurden bis dato acht Photovoltaikanlagen realisiert. Eine Nextbike-Station bei der U6 Perfektastraße und zwei neue E-Tankstellen in der Betriebszone tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern sind gleichzeitig auch eine Erleichterung für die Unternehmer und Arbeitnehmer.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

„Wenn mehrere Betriebe sich zusammenschließen und Wünsche äußern, kann man gemeinsam versuchen eine Lösung herbeizuführen”, sagt Ruck. „Oft sind es die kleinen Details, die wesentlich zu einer Verbesserung im Arbeitsalltag führen.” In Floridsdorf hat man sich darum um infrastrukturelle Probleme gekümmert. Bei den Breiteneder-Gründen konnte etwa eine fehlende Straßenanbindung von zwei Grundstücken verwirklicht werden. Ein weiterer Erfolg war die Verdichtung der Taktung bei der S-Bahn-Station Siemensstraße, für die sich im Vorfeld drei Unternehmen stark gemacht hatten.

Vienna Business District
© wkw/Winkler

Neben den Erleichterungen beim täglichen Arbeiten soll das Projekt vor allem eines: die Bedeutung der Unternehmen für Wien und seine Bezirke hervorstreichen. Damit die Unternehmen noch sichtbarer gemacht werden, setzt man darum auch auf ein einheitliches Design und den neuen Slogan „Wir unternehmen was in Wien”. „Der neue Slogan unterstreicht die Hands-on-Mentalität, für die das Wiener Unternehmertum generell und die Partnerschaft mit der Stadt im Speziellen steht“, sagt Ruck. „Das Wir steht hier einerseits für uns – Stadt Wien, Wirtschaftsagentur und WK Wien. Wir unternehmen was, damit Unternehmern das Leben erleichtert wird. Gleichzeitig steht das Wir auch für etwas anderes, nämlich unsere Unternehmer, die tagtäglich einen wertvollen Beitrag für die Bezirke leisten.” Das Projekt ist derzeit bis Ende 2024 vorgesehen. Sollte es aber ähnlich erfolgreich sein wie in Liesing und Floridsdorf, steht einer Verlängerung nichts im Weg.

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