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40 Jahre Flohmarkt – Altwarenhandel fordert neues Outfit

Der erfolgreiche Flohmarkt ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Wien. Deshalb muss er dringend fit für die Zukunft gemacht werden

© Andreas Rampitsch Der Flohmarkt präsentiert sich heute chaotisch, teilweise vermüllt und ohne Zufahrts- und Parkkonzept

Vor kurzem feierte der Flohmarkt am Naschmarkt sein 40-Jahr-Jubiläum. „Aber auf Tradition und Erfolg darf man sich nicht ausruhen, denn es ist nicht alles Gold, was glänzt am Flohmarkt am Nachmarkt“, meint Karl Heinz Kremser, Berufszweigobmann des Altwarenhandels in der Wirtschaftskammer Wien. Getrübt wird das Image von Österreichs erfolgreichstem Flohmarkt bereits seit längerem durch Schwarzhandel und Verunreinigung. „Hier muss sich dringend  etwas tun” sagt Kremser und fordert als ersten Schritt, gewerblichen Altwarenhändlern mehr Verkaufsplätze zuzugestehen, um die Wartezeiten für Standplätze zu verkürzen.

„Die Bedeutung des Flohmarkts als Wirtschaftsfaktor für Handel und Tourismus ist unbestritten. Jedoch bedarf es Verbesserungen, damit diese Institution auch in Zukunft erfolgreich ist. Was sich übrigens auch der Wien-Tourismus wünscht.”
Karl Heinz Kremser, Berufszweigobmann des Altwarenhandels in der Wirtschaftskammer Wien
flohmarkt
© Andreas Rampitsch So soll der Flohmarkt am Naschmarkt künftig aussehen: sauber, geordnet und mit einem Aufstellungskonzept für Autos und Marktstände

Neues einheitliches Erscheinungsbild + Parkregelung

Eine weitere Maßnahme, um Schwarzhändlern das Handwerk zu legen, sei die Neustrukturierung der Verkaufsplätze in Einheiten mit Verkaufsstand und Händlerfahrzeug. Damit sei die direkte Zufahrt möglich, und Ware könne auch im Fahrzeug gelagert werden. „Mit einer einheitlichen Aufstellung, bei der Abbau und Abfahrt ermöglicht wird, haben illegale Händler, die teilweise Waren aus dubiosen Quellen anbieten, keine Chance mehr, sich dazwischen zu drängen”, so Kremser, der aus diesem Grund auch die Schaffung einer Zufahrts-Parkregelung fordert. Mit einem einheitlichen Erscheinungsbild der gewerblichen Händler werde auch die Optik des Flohmarkts immens verbessert. „Diesbezüglich ist ein neuer, größerer Müllplatz für fachgerechte Entsorgung ebenfalls unabdingbar”, fordert Kremser. Diese neuen Regelungen sollten dann auch von der zuständigen Behörde – dem Marktamt - stärker kontrolliert werden.

Beliebteste Schatzgrube Österreichs

Das 7000 Quadratmeter große Areal inmitten der beiden Wienzeilen mit direkter U-Bahn-Anbindung ist weit über die Stadtgrenzen bekannt. Die Wiener Altwarenhändler haben dafür gesorgt, dass der Flohmarkt nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Besuchern zu einer beliebten Fundgrube für einzigartige Sammlerstücke geworden ist. Jeden Samstag gehen etwa 20.000 Flohmarkt-Freunde auf Schatzsuche am Naschmarkt.



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