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3. Samstag in Folge mit Ringsperren/Demos – es reicht!

Samstage sind die Umsatzbringer vieler Branchen. Zugangsbeschränkungen gefährden Arbeitsplätze. WKW Spartenobmann Rainer Trefelik fordert erneut die Einführung freiwilliger, fixer Demozonen.

© wkw

„Am kommenden Samstag wird bereits den dritten Samstag in Folge eine Veranstaltung am Ring zu massiven Zugangsbeschränkungen in der Innenstadt führen. So kann es nicht weitergehen! Damit wird den Geschäftsleuten ein wichtiger umsatzstarker Tage der Woche entzogen“, gibt der Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, Rainer Trefelik angesichts der angekündigte Demo zur „Cannabisfreigabe“ am kommenden Samstag zu bedenken.

„Auch wenn wir uns wiederholen, aber es ist weder für die Bewohner, die Wirtschaftstreibenden, noch die Konsumenten in der Innenstadt verständlich, warum jede Meinungskundgebung immer im Verkehrs-Herzen unserer Stadt stattfinden muss. Maximales Verkehrschaos darf nicht der Hauptgrund bei der Standortwahl einer Demonstration sein. Jede Ringsperre - verstärkt durch die breite mediale Ankündigung - schadet dem Handel in der City.“
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, 

Jede Sperre treibt die Kunden ins Internet

 „Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn an drei Samstagen hintereinander die Zufahrt zur SCS lahmgelegt werden würde. Die wichtigste Verkehrsader Wiens kann man aber getrost jeden Samstag sperren“, meint Trefelik. Wirtschaftsstandorte stehen zunehmend im Wettbewerb mit dem Online-Handel, von dem nach wie vor leider der überwiegende Teil der Wertschöpfung ins Ausland abfließt. Die Lage und Erreichbarkeit für Kunden und Lieferanten ist ein essentieller Faktor für den stationären Handel. 

Radiomeldungen wie „Meiden Sie mit dem PKW großräumig die Innenstadt“ sind arbeitsplatzgefährdend!
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, 

„Jede einzelne Sperre konterkariert unsere Bemühungen, den stationären Handel mit Imagekampagnen zu unterstützen. Denn dann gehen unsere Kunden einfach online einkaufen, oder fahren ins benachbarte Umland, weil sie zuvor aufgefordert wurden, die Innenstadt großräumig zu meiden“, so Trefelik. All dies zeigt für ihn erneut die Notwendigkeit von definierten, fixen Demozonen, wie zum Beispiel am Schwarzenbergplatz. 

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