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Schnelleres Web. Besseres Business: 100 Mbit für ganz Wien! 

Die WK Wien fordert von der Stadt Wien den raschen Breitbandausbau. Für eine erfolgreiche Zukunft der Wiener Unternehmen braucht es jetzt Investitionen in die Infrastruktur. Denn schnelleres Internet bedeutet besseres Business für die Wiener UnternehmerInnen. Ohne schnelles Internet gibt es keine Digitalisierung, ohne Digitalisierung keine wirtschaftliche Zukunft.

Breitband
© Christian Skalnik

Warum ist Breitband so wichtig für den Standort  Wien und seine Unternehmen?

Beim flächendeckenden Ausbau des Internet-Breitbandnetzes ist Höchstgeschwindigkeit notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.  Was Autobahnen und Hochgeschwindigkeitszüge für den Waren- und Personen-Austausch in der physischen Welt sind, bedeutet ein gut ausgebautes Breitband-Netz für den Daten-Austausch. Mit der zunehmenden Digitalisierung werden die verfügbaren Netz-Geschwindigkeiten immer mehr zur Grundbedingung, um im rasanten globalen Tech-Wettbewerb bestehen zu können. Ein gut ausgebautes, schnelles Breitbandnetz ermöglicht die hohen Datenübertragungsraten, die die Verarbeitung der riesigen Datenmengen und zahlreichen digitalen Transaktionen der Wirtschaft braucht.

Toller Standort, aber leider Internetperformanceprobleme!

Der Ausbau im Kerngebiet Wiens ist gut, allerdings gibt es aktuell immer noch Gebiete, die nicht mit Breitband versorgt sind.  Im Betriebsgebiet Liesing etwa, das mit 560 Unternehmen und 7000 Mitarbeitern das größte in Wien ist, klagen 45 Prozent der Betriebe über die niedrige Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses, 35 Prozent sind mit seiner Stabilität unzufrieden. Mehr als E-Mails schreiben und online surfen ist da meist nicht möglich. Bis 2020 werde sich der Breitbandbedarf in Liesing wie auch in den 27 anderen Wiener Betriebsgebieten verdoppeln.  Wien ist ein starker Forschungs- und Dienstleistungsstandort und soll das auch bleiben. Gleichzeitig soll Wien auch ein Hub für Start-ups werden.  Auch der Produktionsbereich steht – durch die Digitalisierung – vor großen Herausforderungen, Stichwort „Industrie 4.0“ und „Internet of Things“.

EU bewertet Österreich kritisch

Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung ortet auch die Europäische Kommission: Im neuesten Digitalisierungsindex der Europäischen Union (EU) lag Österreich zuletzt auf Platz zehn von 28 EU-Staaten, bei der Breitband-Abdeckung auf Platz 13. „Österreich gehört zur Ländergruppe mit mittleren Ergebnissen”, stellt der Bericht fest. Besonders schlechte Werte erzielt Österreich bei der Internetnutzung.

Wichtig für den Arbeitsmarkt

Investitionen in Breitband-Infrastruktur sind ein Arbeitsmarktmotor und stärken damit den Standort Wien. Durch den raschen Breitbandausbau würden rund 17.000 Arbeitsplätze geschaffen und 1,2 Mrd Euro an Wertschöpfung generiert.

Radiospot

Video

Wir haben eine Datengeschwindigkeit von 0,5 Megabit Upload und 5 Megabit Download. Wir leben und arbeiten gerne in Wien, müssen aber konkurrenzfähig bleiben. Das kann man nur wenn das Breitband ausgebaut wird.
Hannes Schaffer, Geschäftsführer Mecca Consulting
Digitalisierung ist nicht nur ein Modewort. Die großen Daten müssen permanent bearbeitet werden. Hier ist ein leistungsstarkes Internet gefragt. Der Breitbandausbau muss forciert werden.
Gabriele Ranharter, Unternehmensberaterin und Buchhalterin
Breitband Frau
© Christian Skalnik
Breitband Mann
© Christian Skalnik

Die WK Wien fordert daher: 

  • Breitband-Versorgung in Wien rasch ausbauen!
  • Koordination von Bauprojekten
  • Informationsaustausch mit den Infrastrukturunternehmen (Telekoms), wo gebaut wird, damit gleich Glasfaser mit verlegt werden kann 
  • Im Sinne der Kosteneffizienz sollen bei Neuverlegungen bzw. Sanierungsarbeiten an den Kanalnetzen bereits Leerverrohrungen gelegt werden, die bei Bedarf rasch abgerufen werden können
  • Mehr Mittel aus der Breitbandmilliarde abholen.
  • 5G muss forciert und gefördert werden.
Breitbandatlas
© BMVIT breitbandatlas.info

Ohne Infrastruktur keine Zukunft: wko.at/wien/infrastruktur

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