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„Neben digitalen Fähigkeiten braucht man in Zukunft verstärkt soziale Kompetenz.”

Barbara Kluger-Schieder, Leiterin Bildungseinrichtungen der Wirtschaftskammer Wien im Interview

Barbara Kluger-Schieder
© Florian Lierzer

Wohin bewegt sich in Zukunft die Weiterbildung?

Barbara Kluger-Schieder: Bildungsprofile ändern sich im Moment ganz stark. Die Digitalisierung reicht weit in die Arbeitswelt hinein. Das hat ebenso eine technische Seite wie auch eine inhaltliche. Führen im digitalen Zeitalter oder der Umgang mit virtuellen Teams wird wichtig. Zudem braucht man verstärkt soziale Kompetenzen: Bis 2030 werden nicht nur fünfzig Prozent mehr technologische, sondern auch mehr als 25 Prozent mehr soziale und emotionale Fähigkeiten gefragt sein.

Wie denken Unternehmen über Weiterbildung?

Barbara Kluger-Schieder: Die Weiterbildungsbereitschaft der Unternehmen ist in Österreich erstaunlich hoch. Inklusive Lehrlingsausbildung bieten über 87 Prozent Aus- und Weiterbildung an. Das liegt weit über dem EU-28-Durchschnitt von 66 Prozent. Der Trend geht hier in Richtung individualisierter Bildungsangebote.

Was bringt den Betrieben dieses Engagement?

Barbara Kluger-Schieder: Es geht um den Wettbewerbsfaktor. Versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen die Chancen, dass Unternehmen sich am Markt gut positionieren können. Auch möchten sie ihre Beschäftigten halten. Die Investition in Weiterbildung ist mit dem Wunsch verbunden, dass diese speziell für sie qualifizierten Leute auch künftig bei ihnen bleiben.

Wie lernen Erwachsene in Zukunft

Barbara Kluger-Schieder: Eine offene Lernkultur und individualisierte Lehr- und Lernmöglichkeiten sind für diese Gruppe unabdingbar. Junge Menschen möchten lernen, wie sie Zeit und Lust haben. Sie brauchen virtuelle Lernplattformen bzw. die Möglichkeit, E-Learning- und Präsenzphasen je nach Bedarf unterschiedlich gewichten zu können. Lernräume mit alternativen Angeboten zu Klassenbestuhlung sind auch gefragt.


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