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„Man muss felsenfest an sich glauben“

Lena Hoschek gehört zu Österreichs Aushängeschildern in Sachen Mode. Seit 15 Jahren ist die Designerin ihren Prinzipien immer treu geblieben.

„Inspiration finde ich hauptsächlich durch Menschen und die Natur”, sagt Designerin Lena Hoschek
© Susanne Hassler-Smith „Inspiration finde ich hauptsächlich durch Menschen und die Natur”, sagt Designerin Lena Hoschek

Modelle, die unterstreichen statt kaschieren, feminine Schnitte, angelehnt an die 1950er Jahre, opulente Muster und hochwertige Materialien in traditioneller Verarbeitung: All das verkörpert die Mode von Lena Hoschek. Schon als Kind, so erzählt die Designerin, hat sie es geliebt, Mode zu zeichnen und Kleidchen für ihre Puppen zu nähen.

„Und ich war schon damals überzeugt, dass ich einmal eine große Firma haben werde.”
Lena Hoschek

Zielstrebig ging sie ihren Weg, absolvierte nach der Matura die Modeschule Hetzendorf und bemühte sich sodann um ein Praktikum bei Mode-Doyenne Vivienne Westwood in London. Das sie tatsächlich auch bekam. In acht Monaten arbeitete sie sich dort von ganz unten nach oben. „Am Anfang hab ich Knöpfe angenäht, zum Schluss durfte ich schon bei wirklich tollen Projekten mitmachen”, erinnert sie sich.

Wenn man jung ist, ist der Schritt in die Selbstständigkeit leichter

Zurück in Österreich, war es für sie klar, dass sie ihre Mode nicht nur entwerfen, sondern auch verkaufen wollte. Hoschek fand ein leistbares Lokal in ihrer Heimatstadt Graz und eröffnete dort 2005 ihr erstes Geschäft - mit gerade 24 Jahren. Für sie war es der ideale Zeitpunkt. „Ich hatte damals gar nichts zu verlieren”, sagt sie. Überhaupt ist sie überzeugt, dass der Sprung in die Selbstständigkeit leichter ist, wenn man jung ist - „da hat man wenige Verpflichtungen und geringe Ansprüche”. Für ihren unverwechselbaren Stil findet Hoschek Inspiration durch Menschen und die Natur. Ihre Sachen verkauften sich vom ersten Tag an. Nach nur drei Jahren expandierte sie nach Wien, später auch nach Deutschland. Seit 2012 befindet sich der Firmensitz in Wien Meidling - treffenderweise in den Räumlichkeiten einer früheren Strickwarenerzeugung. Ein Teil der Einrichtung ist geblieben, Hoschek hat ein Faible für alte Dinge, „mir blutet das Herz, wenn alte Portale oder Einrichtungen zerstört werden”, sagt sie.

Kleidung ist etwas Langlebiges, Nachhaltiges über Generationen

Im Atelier wird Maßcouture und Brautmode gefertigt, und hier werden alljährlich zwei Kollektionen mit 200 Teilen entworfen. Dazu führt Hoschek auch ein eigenes Trachtenlabel. Genäht wird in Lohnwerkstätten - zwei Handvoll Familienbetriebe in ganz Europa, die Hoscheks Ansprüchen an Qualität und Verarbeitung genügen. „Unser Produkt ist sehr speziell und lässt sich nicht überall nähen”, sagt Hoschek. Für sie ist Kleidung etwas Langlebiges, Nachhaltiges über Generationen. Höchste Qualität bei den Materialien und in der Verarbeitung ist dafür Voraussetzung. Und ihre typische Kundin? „Frauen mit solidem weiblichem Selbstbewusstsein und hohem Qualitätsanspruch”, sagt Hoschek.

Jüngstes Projekt ist ein Concept-Store für Babysachen

Das Unternehmen ist mittlerweile auf 54 Mitarbeiter angewachsen. Neben zwei Flagship-Stores in Wien und Graz ist Hoscheks Mode auch online erhältlich. Schon früh, erzählt sie, hat sie via Social Media begeisterte Fans ihrer Mode gefunden. Für diese Community richtete sie schon vor Jahren einen Webshop ein. Online startete sie auch ihr jüngstes Projekt: Unter dem Namen „Bunny Bogart” bietet Hoschek ein handverlesenes Sortiment für Babys an. Hochwertige Produktion und Handarbeit spielen auch dabei eine zentrale Rolle. Im Oktober eröffnete sie ihren ersten „Bunny Bogart” Pop-up-Store in der Wiener Spiegelgasse. „Ich liebe selbst Fachgeschäfte, die Spezialisten und die kleinen Boutiquen”, sagt sie dazu. Nach Haute Couture, Prêt-à-porter, Tracht und Baby - was kommt als nächstes? „Ich schließe nichts aus”, lacht Hoschek. Kooperationen mit Profis aus ganz anderen Bereichen würden sie reizen - dem Auto- oder dem Interieursektor etwa, oder Verpackungsdesign. Egal, was noch kommt - ihr Erfolgsrezept bleibt gleich. „Man darf sich nicht beirren lassen und muss felsenfest an sich glauben.”

 

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