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„KMU Digital” ist für den Mittelstand überlebenswichtig

Die Wiener Fachgruppe UBIT fordert die Neuauflage der Förderung „KMU Digital”.

UBIT-Fachgruppenobmann Martin Puaschitz
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at UBIT-Fachgruppenobmann Martin Puaschitz

Bis vor kurzem konnten kleine und mittlere Betriebe über die Aktion „KMU Digital” Förderungen beziehen, um ihre IT-Infrastruktur prüfen und sich von IT-Dienstleistern beraten zu lassen - eine wichtige Initialzündung, um KMU fit zu machen. Der Fördertopf ist allerdings wegen der großen Nachfrage ausgeschöpft. Eine Neuauflage war kurz vor dem Beschluss, doch nach Bildung der neuen Regierung ist das Vorhaben ungewiss.

„Wenn das Wirtschaftsministerium eine dermaßen wichtige Förderung nicht fortführt, kann das den Mittelstand in eine bedrohliche Lage bringen”
Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung, Informationstechnologie) der Wirtschaftskammer Wien

Bisher haben rund 2300 Wiener Unternehmen von der Förderung profitiert, österreichweit wurden rund 11.000 Förderfälle eingereicht. „Wir fordern daher, dass dieses Programm neu aufgelegt wird, denn es ist wesentlich, dass die österreichischen Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben”, so Puaschitz. Das Förderprogramm „KMU Digital” wurde 2017 vom Wirtschaftsministerium gestartet, um Betriebe zu unterstützen, die IT-Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Einen großen Teil nehmen Beratungen zum Thema IT-Sicherheit ein. Das Thema sei essenziell für den Geschäftserfolg, der heimische Mittelstand brauche hier Unterstützung, betont Puaschitz. „Gerade, wenn es um IT-Security geht, kann sich der Bund nicht aus der Verantwortung nehmen.” Politisches Kleingeld auf dem Rücken der Klein- und Mittelbetriebe zu wechseln, sei abzulehnen.


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